Julius Popp (* 1973 in Nürnberg) ist ein deutscher Medienkünstler.
Leben mini|Die Installation bit.fall auf dem Grote Markt in der Niederländischen Stadt Groningen (2014) Julius Popp absolvierte von 1995 bis 1996 eine Ausbildung als Fotograf. Von 1998 bis 2005 studierte er Bildende Künste an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, von 2005 bis 2009 war er dort Meisterschüler von Astrid Klein. Popp wird aber nicht der Neuen Leipziger Schule zugerechnet.Julius Popp: Vita. Auf: Website der Dogenhaus Galerie Leipzig (www.dogenhaus.de); abgerufen am 29. April 2011.Ralf Julke: Eine erstaunliche Wahl: Julius Popp bekommt heute den LVZ-Kunstpreis. Bei: Leipziger Internet Zeitung (www.l-iz.de) vom 14. November 2009; abgerufen am 29. April 2011.
Er beschäftigt sich mit verschiedenen künstlerischen Disziplinen, insbesondere mit Objekten, Installationen, Environments und Computersimulationen, und durchbricht in seinen Werken die Grenze zwischen Kunst und Informationstechnologie.Angaben über Julius Popp. Auf: Kunstaspekte.de; abgerufen am 29. April 2011. Ein Beispiel ist seine Arbeit bit.fall aus dem Jahr 2005, bei dem eine Maschine Schlagwörter aus dem Internet auswählt und diese durch herunterfallende Wassertropfen darstellt. Jedes Wort ist hierbei nur für den Bruchteil einer Sekunde sichtbar, so dass aus ihnen ein „Informations-Wasserfall“ (engl. bit.fall) entsteht.. Auf: Portal Junger Kunst; abgerufen am 30. April 2011.Bit.Fall - Discovery Channel Short Film. Dokumentation des Discovery Channels, auf YouTube; Video Stream, 3:05 Minuten, abgerufen am 30. April 2011.
Popp erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Robot Choice Award (2003). Auf: Website der Vertretung des Freistaats Bayern in Québec (Kanada) vom 5. März 2007; abgerufen am 30. April 2011. und den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung (2009). Neben der Kunstwelt fanden seine Werke auch Beachtung in Wissenschaftskreisen als Beiträge zur Künstlichen Intelligenz, wie unter anderem beim Fraunhofer-Institut in Bonn und beim Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge (USA).. Pressemitteilung der Galerie Jocelyn Wolff, Paris (Frankreich), vom Februar 2005, S. 2; PDF-Datei, englisch, abgerufen am 30. April 2011.
Julius Popp lebt in Leipzig und in New York.
Zitat
Ausstellungen (Auswahl) 2011 Selected Words, Haus für Medienkunst Oldenburg 2010 Transposition, Museum Haus Lange (Krefeld) 2009 Resolution, Museum der bildenden Künste Leipzig 2009 3. Moskau Biennale 2008 Labyrinto, Mexico 2007 Oboro, Montreal 2005 D-Haus, Tokyo 2005 Union Gallery, London (mit Oliver Kossack, Julia Schmidt) 2004 50% Realität, Kunstraum B/2, Leipzig 2003 Artbots – The Robot Talent Show, Eyebeam Gallery, New York 2002 Paradies, Halle (Saale) 2001 Heimat L.E., organisiert durch die Galerie für zeitgenössische Kunst und HGB, Leipzig
Auszeichnungen (Auswahl) 2010: Kunstpreis der Adolf-Luther-Stiftung, Krefeld 2008: Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste, Berlin 2003: Robot Choice Award der internationalen Kunstausstellung ArtBots 2003: Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, Bonn 2002: Kunstförderpreis der Stadtwerke Halle und Leipzig
Weblinks
Homepage von Julius Popp www.jochenhempel.com Lithographien von Julius Popp
Einzelnachweise
Kategorie:Medienkünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Medien, Nürnberg)