mini|hochkant=0.5|Logo des Rates zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium Rada Ochrony Pamięci Walk i Męczeństwa (deutsch: Rat zur Bewahrung des Gedenkens an Kampf und Martyrium, „Gedenkstättenrat“) war eine staatliche Institution in Polen, die für Betreuung nationaler Gedenkstätten und Soldatenfriedhöfe, die Organisation von Gedenkveranstaltungen, Veröffentlichungen und Ausstellungen zum Gedenken des Freiheitskampfes und der Opfer zuständig war. (polnisch)
Der 1947 gegründete Rat war dem Ministerium für Kultur und nationales Erbe unterstellt. Befasste er sich während der Volksrepublik Polen vor allem mit Verbrechen der deutschen Besatzer während des Zweiten Weltkriegs, so wurden nach der Absetzung des kommunistischen Regimes 1989 unter dem Generalsekretär Andrzej Przewoźnik stalinistische Verbrechen ein weiterer Schwerpunkt seiner Täterkeit.Jerzy Buzek, Słowo wstępne, in: Andrzej Przewoźnik/Julia Adamska: Katyń. Zbrodnia prawda pamięć. Warschau 2010, S. 5–6.
2016 wurde der Rat von der Regierung unter Beata Szydło aufgelöst, seine Dokumentationen übernahm das Institut für Nationales Gedenken (IPN).Wchodzą w życie przepisy noweli ustawy o IPN dot. likwidacji ROPWiM, parlamentarny.pl, 1. August 2016.
Literatur Pamięć wiecznie żywa. 40 lat działalności Rady Ochrony Pomników Walki i Męczeństwa. Rada Ochrony Pomników Walk i Męczeństwa, Warschau 1988.
Weblinks Rada Ochrony Pamięci Walk i Męczeństwa – Offizielle Webseite (polnisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Historische Organisation (Polen) Kategorie:Dokumentationseinrichtung Kategorie:NS-Forschung Kategorie:Aufarbeitung der kommunistischen Gewaltherrschaft Kategorie:Polen im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Organisation (Volksrepublik Polen) Kategorie:Behördengründung 1947 Kategorie:Aufgelöst 2016