mini|hochkant|Büste Friedrich Hartjenstein, ca. 1930 Friedrich Wilhelm Hartjenstein, auch Fritz Hartjenstein (* 4. April 1881 in Peine; † 5. Januar 1943 in Balje)Geburtsurkunde mit Sterbevermerk beim Stadtarchiv Peine war ein deutscher Architekt in Hannover.

Leben Friedrich Hartjenstein war der Sohn des Sekretärs der Hildesheimer Handwerkskammer. Nach dem Schulbesuch in Hildesheim studierte er an der Technischen Hochschule Hannover.Die Matrikel der Höheren Gewerbeschule, der Polytechnischen Schule und der Technischen Hochschule zu Hannover 1881–1911. Band 2, Hahn 1988, ISBN 978-3-77525854-8, S. 718.

Sein Sohn Lothar Hartjenstein (* 1908; † 7. Oktober 1994 in Düsseldorf) wurde ebenfalls Architekt und entwarf als SS-Untersturmbannführer im November 1942 einen Generalbebauungsplan für das Konzentrationslager Auschwitz.Niels Gutschow: Ordnungswahn. Architekten planen im „eingedeutschten Osten“ 1939–1945. (= Bauwelt Fundamente, Bd. 115.) Birkhäuser, Basel 2001, ISBN 978-3-76436390-1, S. 191f.

Werk 1910–11: Evangelisch-lutherische St.-Andreas-Kapelle in HarsumHarsum. Kirchengemeindelexikon der ev.-luth. Landeskirche Hannovers, abgerufen am 12. Januar 2026. zwischen 1920 und 1929: Planung der Gartenstadt in Bad Oeynhausen, Hindenburgstraße, Wiesenstraße (unter Denkmalschutz) (PDF; 713 kB), Stand Oktober 1991, abgerufen am 7. Juni 2010 1927: Kaufhaus am Küchengarten: Wohn- und Geschäftshaus-Bebauung Limmerstraße / Fössestraße in Hannover-Linden-Nord (unter Denkmalschutz)Architektenkammer Niedersachsen (Hrsg.): Architektur in Hannover seit 1900. Callwey, München 1981, ISBN 3-7667-0599-7, Objekt B 3. 1930: Hochhaus Schwarzer Bär 2 in Hannover-Linden-Mitte (unter Denkmalschutz)Martin Wörner, Ulrich Hägele, Sabine Kirchhof: Architekturführer Hannover. Reimer, Berlin 2000, ISBN 3-496-01210-2. 1936: Gefallenen-Denkmal im Stadtforst in UelzenNiedersächsische Volkszeitung vom 17. August 1936

Einzelnachweise

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