Peter Schuck (* 5. Mai 1940; † 10. September 2022) war ein deutscher theoretischer Kernphysiker.
Schuck studierte an der TU München. Er war Professor und Forschungsdirektor des CNRS am Institut für Kernphysik (IPN) der Universität Paris-Süd in Orsay und an der Universität Grenoble. Darüber hinaus war er dem CNRS-Institut für die Physik Kondensierter Medien (LPMMC) affiliiert.
Neben kernphysikalischer Vielteilchentheorie (worüber er ein Standardwerk mit Peter Ring schrieb) untersuchte er auch Vielteilchenprobleme der Festkörperphysik und Bose-Einstein-Kondensation. In jüngerer Zeit befasste er sich mit Alphateilchen-Clustern in der Kernphysik.
Am Institut für Kernphysik und für kondensierte Materie erhielt er 2004 den Prix Gay-Lussac-Humboldt.Liste des lauréats français du prix Gay-Lussac Humboldt Für 2018 wurden ihm und Peter Ring der Lise-Meitner-Preis zugesprochen.
Schriften
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Physiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Kernphysiker Kategorie:Hochschullehrer (Universität Paris-Süd XI) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Grenoble) Kategorie:Person (Centre national de la recherche scientifique) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Gestorben 2022 Kategorie:Mann