Jirō Akagawa (, Akagawa Jirō; * 29. Februar 1948 in Fukuoka, Präfektur Fukuoka) ist ein japanischer Schriftsteller. Er ist vor allem für seine humorvollen Detektiv- und Schauergeschichten bekannt. 1976, dem Jahr, in dem er sich dem professionellen Schreiben widmete, erschien sein Debüt Geisterbahn, mit der er den renommierten All Yomimono New Mystery Writers Prize gewann.

Akagawa gilt als außerordentlich produktiv, so hat er bisher mehr als 480 Kurzgeschichten verfasst und mehr als 300 Millionen Einzelausgaben verkauft. Seine Werke finden als Vorlagen für Animes, Videospiele, Fernsehsendungen oder Filme Aufnahme in die Popkultur. Eine seiner bekanntesten Serien ist die des Katzen-Detektivs Mikeneko Hōmuzu ().

Übersetzungen Jirō Akagawa: Japanischer Alltag. Kurzgeschichten. Übersetzt von Gerhard Bierwirth und Arno Moriwaki, Helmut Buske Verlag, Hamburg 2009, ISBN 978-3-87548-538-7 (Zweisprachig Deutsch – Japanisch) Uso no hottan () dt. Wie Lügen anfangen, S. 9–25 Machigai denwa () dt. Falsch verbunden!, S. 29–47 Fukai shisū nanajū kyū () dt. Der Unlust-Index 79, S. 51–69 Jū hassai no hanayome () dt. Die Braut ist erst achtzehn, S. 73–91 Atsusugita oshibori () dt. Das Erfrischungstuch war zu heiß, S. 95–113 Tadashii kyūjitsu no sugoshikata oshiemasu () dt. Ich zeige dir mal, wie man richtig Urlaub macht, S. 117–133 Wagako no sakubun () dt. Ausgerechnet unsere Tochter – ein Schulaufsatz, S. 137–155 Uwasa () dt. Das Gerücht, S. 159–177

Literatur S. Noma (Hrsg.): Akagawa Jirō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 25.

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Einzelnachweise

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