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Bernbach (fränkisch: „Bärnba“W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 12.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern). Bernbach liegt in der Gemarkung Veitsbronn.
Geografie Das Dorf bildet mit dem westlich gelegenen Siegelsdorf eine geschlossene Siedlung. Es liegt am Südufer der Zenn und an einem namenlosen Bach, der unmittelbar östlich des Ortes als rechter Zufluss in die Zenn mündet. Im Süden liegt das Flurgebiet Geisleite und das Bernbacher Holz. 0,5 km weiter östlich liegt das Zennholz. Die Kreisstraße FÜ 7/FÜs 2 führt nach Siegelsdorf (0,9 km westlich) bzw. nach Burgfarrnbach (3,2 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Kreppendorf (0,7 km nordöstlich).
Geschichte 1157 wurde der Ort als „Berenbach“ erstmals in einer Urkunde erwähnt, in der das Kloster Heilsbronn den großen Zehnten in dem Ort von der Pfarrei Markt Erlbach erwarb. Der Ortsname leitet sich von einem gleichlautenden Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort das althochdeutsche Wort „bëro“ (=Bär) ist. Möglich ist aber auch eine Ableitung vom Personennamen Bero.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Bernbach 4 Anwesen (3 Höfe, 1 Wirtshaus). Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Stadtvogteiamt Langenzenn aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte der Nürnberger Eigenherr von Grundherr inne, was vom Stadtvogteiamt Langenzenn bestritten wurde. Alle Anwesen hatten den Nürnberger Eigenherrn von Zeltner als Grundherrn.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 101.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Bernbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Veitsbronn zugeordnet. Es gehörte auch der im selben Jahr gebildeten Ruralgemeinde Veitsbronn an. Von 1822 bis 1835 unterstanden vier Anwesen in der freiwilligen Gerichtsbarkeit dem Patrimonialgericht Boxdorf.H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 234.
Baudenkmal Fürther Str. 31: Ehemaliges Wirtshaus
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2022Einwohner 49 55 52 69 62 60 44 144 458 759 258 431HäuserEs werden nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 8 8 9 10 8 18 60 54 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes der Täufer (Burgfarrnbach) gepfarrt, seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Veit (Veitsbronn) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Heilig Geist (Veitsbronn) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Veitsbronn) Kategorie:Ersterwähnung 1157 Kategorie:Ort an der Zenn