__NOTOC__ inamo, teils auch INAMO geschriebenSo in der Selbstdarstellung auf war von 1994 bis 2019 eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift, die vom gleichnamigen Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten herausgegeben wurde.

Die Zeitschrift wurde 1994 von Wissenschaftlern verschiedener Fachbereiche gegründet, um dem „oft bis zur Karikatur verzerrtes Bild über den Nahen und Mittleren Osten“ nach dem Zweiten Golfkrieg „einen Beitrag zum besseren Verständnis [der] Region“ entgegenzusetzen.

Die Ausgaben behandeln jeweils ein Schwerpunktthema, dazu kommen bislang drei Sonderhefte über Syrien, die zweite Intifada und Zeitgenössische arabische Literatur.

Seit 2010 ist die Zeitschrift Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet.

Zielgruppe und Autoren Die Zeitschrift gilt gleichermaßen als anspruchsvoll und gut lesbarStefan Fischer und Rebecca Hillauer, Bier in Ägypten, Öl im Irak. „Zenith“ und „Inamo“ – zwei Fachzeitschriften über den Orient, Süddeutsche Zeitung, 23. April 2003. Eigener Anspruch ist „Die Lücke zwischen oberflächlicher Medienberichterstattung einerseits und hochspezialisierter Wissenschaft andererseits zu schließen“Volker Wortmann, Eurozentrismus nein danke - Die „Inamo-Beiträge“ berichten über den Nahen Osten. Der Tagesspiegel, 30. Juli 1996. Autoren sind Wissenschaftler, Journalisten und Publizisten, insbesondere aus dem Nahen Osten.

Bedeutung Zum zehnjährigen Bestehen der Zeitschrift widmete das NDR Kulturjournal der Zeitschrift ein FeatureSigrid Brinkmann, Die Stimmen der Opposition versammeln. 10 Jahre „Inamo“: Informationsprojekt Naher und Mittlerer Osten. NDR Kulturjournal, 4. Januar 2005. Bereits zuvor berichteten Der Tagesspiegel, die Süddeutsche Zeitung und die Neue Zürcher ZeitungDas Elend der Palästinenser im Libanon, Neue Zürcher Zeitung, 19. Februar 1998. über inamo. Über das Sonderheft zur Zeitgenössische arabische Literatur berichteten Al-HayatSamir Grees, Arabische Schriftsteller und Dichter besuchen Deutschland in Frankfurt - der Golf ist abwesend. Al Hayat, 18. September 2004, Der StandardGudrun Harrer, Lesen, nicht nur darüber sprechen, Der Standard, 28. September 2004, Die WochenzeitungWOZ, Die Wochenzeitung Nr. 41, 7. Oktober 2004 und erneut Der TagesspiegelCroissants im Mondlicht, Der Tagesspiegel, 6. Oktober 2004. Über weitere Ausgaben wurde u. a. in FactsFahds langer Arm, FACTS, Nr. 8, 19. Februar 1998, Berliner ZeitungMichael Mayer, Krieg gegen die Dritte Welt? Die USA als neues Empire? Ein Blick in deutsche Zeitschriften. Berliner Zeitung, 28. Juli 2003, Frankfurter RundschauSonja Hegasy, Einfache Antworten, Frankfurter Rundschau, 9. Juni 2004 berichtet.

INAMO-Buch inamo trat auch als Mitherausgeber zweier Bücher auf. Palästinensische Flüchtlinge und der Friedensprozeß, 1997, und Die Zukunft der orientalischen Christen, 2001.

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Einzelnachweise

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