Paul Hart (* 24. November 1884 in Klein Ulbersdorf, Landkreis Groß Wartenberg; † 31. Januar 1970 in BerlinNamen aus dem Heimatgruß Meseritz. Nach seinem Grabstein starb er am 30. Januar 1970.) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker.
Leben Nach dem Gymnasium studierte Hart an der Universität Berlin Volkswirtschaft und trat 1905 in die Kommunalverwaltung der Stadt Charlottenburg ein. Seit 1907 war er Mitglied der Berliner Burschenschaft Gothia.Unsere Toten. In: Burschenschaftliche Blätter, 85. Jg. (1970), H. 10/11, S. 189. 1919 wechselte er in das Preußische Wohlfahrtsministerium. 1921 wurde er Bürgermeister der altmärkischen Stadt Oebisfelde und von 1922 bis zu seiner Absetzung 1933 war er Bürgermeister von Meseritz. In der Zeit des Nationalsozialismus war er als Syndikus in der Industrie tätig.
mini|hochkant|Grab von Paul Hart auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend Nach Ende des Zweiten Weltkriegs war er zunächst Mitarbeiter in der kirchlichen Finanzverwaltung, später Referent und Dezernent bei der Stadt Berlin. Von 1949 an war er zunächst leitender Magistratsdirektor der Abteilung Arbeit des Magistrats von Berlin und wurde dann vom ersten Berliner Senat zum Senatsdirektor (heute Staatssekretär) beim Senator für Arbeit bestellt.Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer?: das Deutsche Who’s Who. Arani, Berlin 1955.
Paul Hart starb Ende Januar 1970 im Alter von 85 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend.
Ehrungen 1955: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
Werke Die wirtschaftlichen Aufgaben der Kleinstädte. Dietrich, Gautzsch b. Leipzig 1913
Einzelnachweise
Kategorie:Beamter (Deutschland) Kategorie:Bürgermeister (Sachsen-Anhalt) Kategorie:Staatssekretär (Berlin) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Person (Berliner Verwaltung) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1970 Kategorie:Mann