Nyanga (früher Inyanga) ist eine Stadt in der Provinz Manicaland in Simbabwe.
Geografie Sie liegt im gebirgigen Osten des Landes in dem gleichnamigen Distrikt an der Schnellstraße A14. In der Nähe der Stadt befinden sich der Nyanga-Nationalpark und mit dem Inyangani auch der höchste Berg des Landes. Die Stadt hatte 2004 geschätzte 4.850 Einwohner. 1982 waren es noch 2.973 Einwohner.
Geschichte Am 3. August 1991 ereignete sich im Ort ein schwerer Unfall eines Schulbusses einer katholischen Missionsschule. Das Busunglück mit 89 Toten, davon 82 Schülern gilt als schwerstes Verkehrsunglück in Simbabwe.
Tourismus Die Stadt lockt mit Angelplätzen, Bergsteigemöglichkeiten, Ferienresorts und Golfplätzen viele Touristen an. Die höchsten Wasserfälle Simbabwes, die Mutarazi-Fälle und die Pungwe-Fälle, befinden sich ebenso in der Umgebung, in der auch Ruinen und weitere Spuren menschlicher Besiedlung aus der Stein- und Eisenzeit finden lassen, wie Befestigungen, Terrassen und Wege. Die Gegend um Nyanga erfreut sich großer natürlicher Schönheit. Cecil Rhodes schrieb einem seiner Agenten 1896:
Zur Stadt gehört mit Nyamhuka ein ständig wachsendes, dicht besiedeltes Township und eine große Armeebasis.
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