Luka Fineisen (* 1974 in Offenburg) ist eine deutsche Bildende Künstlerin.

Leben und Werk Luka Fineisen wuchs als ältestes Kind des Lehrers und Schulleiters Thomi Vogt und seiner Frau Inge gemeinsam mit ihren zwei Brüdern in Offenburg auf.Badische Zeitung: Mister Volleyball nimmt Abschied, vom 16. Juli 2011 Von 1996 bis 1998 studierte sie Kunst am Memphis College of Art (USA). Nach Arbeitsaufenthalten in Vermont und Chicago kehrte sie 1999 nach Deutschland zurück und studierte von 1999 bis 2005, ab 2003 als Meisterschülerin, an der Kunstakademie Düsseldorf bei Fritz Schwegler und Irmin Kamp.

Für ihre teils raumfüllenden Arbeiten verwendet sie unter anderem Materialien wie Eis, Wasserdampf, Schaum, Flüssigkunststoffe und geschmolzenes Metall, aber auch Buttermilch und Honig.Frankfurter Allgemeine: Wände aus Dampf, vom 24. Februar 2009

2007 erhielt sie sowohl den Max-Pechstein-Preis der Stadt Zwickau als auch den ADO-Kunstpreis der Kunstakademie Düsseldorf.

Ausstellungen 2013/2014 Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen, Kunsthalle Düsseldorf, Kunstmuseum Bonn im Rahmen des Künstler- und Kunstaustauschprogramms „Transfer Korea-NRW“ des NRW KULTURsekretariats Wuppertal 2012 Punkt.Systeme - Vom Pointillismus zum Pixel Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen Asche und Gold - Eine Weltenreise MARTa Herford 2010 Sublimationen Kunsthalle Bremerhaven flüssigkristalline phasen Stiftung Kunstfonds, Bonn Hot Thoughts Kunstverein Koelnberg, Köln, Material: Stahlbehälter auf Metallböcken, Herdplatten, Honig und dessen Duft im Raum liquid area (mit Gereon Krebber), Flottmann-Hallen Herne 2009 90 Grad Celsius Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg, Material: Zellophan, Klebeband, Nylonfaden Melt, Swap Kunst am Bau, Doninium, Köln Suprafluid Galerie k4, München 2008 Flutung für die Ausstellungsreihe „Frischzelle“ Kunstmuseum Stuttgart, Material: Zellophanfolie, Klebeband Schicht Simultanhalle Köln, Material: durch Düsen erzeugter Wasserdampf Frozen RWE-Turm Dortmund Ergänzung Kunstverein Arnsberg, Material: durch Düsen erzeugter Wasserdampf an der Außenfassade eines stillgelegten Hallenbades 2007 Der Diskurs, Kunsthalle Recklinghausen Von Luft und Liebe Kunsthalle Recklinghausen, Material: Folie Ohne Titel Kunstsammlungen Städtisches Museum Zwickau, Material: Folie Too much Kunst im Tunnel, Düsseldorf, Material: Kunstton, Goldfarbe 2006 Züchtung I Kunsthalle Düsseldorf, Material: Gebläse, Schläuche, Lauge, ständig entstehender und vergehender Schaum auf Metalltisch Galerie k4, München 2005 Buffet Malkasten Düsseldorf, Material: Grießbrei auf Wachstischtuch Kfw Bankengruppe, Bonn 2004 Züchtung II Museum Baden Solingen, Material: durch Kühlaggregate wachsende Eisfläche in den Räumen des Museums 2003 Topping Museum Folkwang Essen, Material: durch in Seifenlauge geleitete Druckluft entstehender Schaum auf dem Dach des Museums 2002 Debut Kunstverein Offenburg-Mittelbaden 2001 Lanbrodura Ausstellungsprojekt John Doe, Hoffeldstrasse Düsseldorf

Stipendien 2012 „Transfer Korea-NRW“, Changdong art studio, Nationalmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst, Seoul 2009 Stiftung Kunstfonds Bonn 2007–2009 Stipendiatin der Stiftung Wilhelm Lehmbruck, Duisburg 2007 Aufenthaltsstipendium Kunst:raum sylt quelle 2006 Stipendium der Metro-Stiftung, Skulpturenpark, Düsseldorf 2005/06 DHCS - Atelierstipendium des Kunstvereins Düsseldorf 2001 Einjähriges Atelierstipendium Bilbao-Arte, Spanien 2000–2005 Künstlerförderung des Cusanuswerks 1998 Nathan Stainberg Scholarship, Memphis, USA 1996 Merit Scholarship, MCA, Memphis, USA

Publikationen Frischzelle 09 : Luka Fineisen. Ausstellungskatalog, Hrsg.: Kunstmuseum Stuttgart, 2008, ISBN 978-3-940366-01-6 Max-Pechstein-Förderpreis der Stadt Zwickau 2007: Guillaume Bruère, Luka Fineisen, Alexander Schellow, Juliane Solmsdorf, Clemens von Wedemeyer. Hrsg.: Kunstsammlungen der Städtischen Museen Zwickau, 2007

Weblinks

Website von Luka Fineisen

Einzelnachweise

Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Frau