Die Zeitschrift Glückauf – Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift war eine bergbaulichen und bergmännischen Anliegen gewidmete Zeitschrift, die von 1865 bis 2012 in Essen erschien.

Geschichte Die Zeitschrift wurde namens des Vereins für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund herausgegeben, dessen Verbandsorgan sie zugleich war, zeitweise zusammen mit der Westfälischen Berggewerkschaftskasse und mit dem Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat. Die jeweiligen Untertitel deuten die sich ändernden und erweiternden Themenfelder an:Glückauf in der Zeitschriftendatenbank (ZDB), abgerufen am 25. Juli 2026. Glückauf. Berg- und Hüttenmännische Zeitung für den Niederrhein und Westfalen Glückauf. Berg- und Hüttenmännische Wochenschrift (von 1901 bis 1944) Glückauf. Bergmännische Zeitschrift (von 1948 bis 1969) Glückauf. Zeitschrift für Technik und Wirtschaft des Bergbaus (von 1970 bis 1993) Glückauf. Die Fachzeitschrift für Rohstoff, Bergbau und Energie, so der letzte Titelzusatz

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges suspendierten die Alliierten am 11. Juli 1945 den Verein für die bergbaulichen Interessen.Bestandsbeschreibung des Bestandes 16: Verein für die bergbaulichen Interessen (Bergbau-Verein), Essen im Bergbau-Archiv Bochum (online im Portal Archive in Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 25. Juli 2026). Als die Glückauf 1948 wieder erscheinen konnte, übernahmen die Deutsche Kohlenbergbau-Leitung bzw. die Versorgungszentrale des Deutschen Bergbaus Versorgungszentrale des Deutschen Bergbaus in Essen-Heisingen die Herausgeberschaft, danach der Verein Deutscher Bergleute.

Im Laufe der Jahrzehnte gingen in der Glückauf mehrere andere bergbaubezogene Zeitschriften auf: Der Bergbau Elektrizität im Bergbau Schlägel und Eisen Bergbauwissenschaften und Verfahrenstechnik im Bergbau und Hüttenwesen Glückauf-Forschungshefte Kali und Steinsalz

2012 wurde die Glückauf ihrerseits mit zwei anderen Zeitschriften (Felsbau magazin und mining reporter) zusammengelegt und erschien unter dem Titel Mining Report – Glückauf: Fachzeitschrift für Bergbau, Rohstoffe und Energie im Verlag Wiley, Ernst & Sohn. von Franz-Josef Wodopia, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverband Steinkohle e. V.

Erscheinungsweise und Verlag Die Glückauf wurde bis 1944 wöchentlich veröffentlicht. Zeitweise, so etwa im Jahrgang 1888, kamen zwei Ausgaben pro Woche heraus, die denselben Erscheinungstag trugen und zur Unterscheidung als „Erstes Blatt“ und „Zweites Blatt“ bezeichnet waren. Nach 1948 erschien die Glückauf vierzehntäglich, zuletzt monatlich.

Die Glückauf wurde von wechselnden Verlagen verlegt: vom G. D. Baedeker Verlag (bis 1902), vom Verein für die Bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (von 1903 bis 1913) und vom Verlag der Berg- und Hüttenmännischen Zeitschrift „Glückauf“ (von 1914 bis 1917), der seinen Namen 1918 zu „Verlag Glückauf“ vereinfachte (bis 2006). Aus dem Verlag Glückauf wurde 2007 der VGE Verlag.

Beilagen Die Glückauf waren zeitweise mehrere Periodika beigelegt, darunter die Kurznachrichten aus Bergtechnik und Kohlenveredlung die Mitteilungen des Fachnormenausschusses Bergbau des Deutschen Normenausschusses (kurz „Faberg-Mitteilungen“ genannt)„Faberg“ war die Abkürzung für den Fachnormenausschuss Bergbau.

Nachfolgezeitschrift Seit 2013 erscheint die Zeitschrift mining+geo.

Weblinks Digitalisate der Glückauf-Ausgaben von 1888 bis 1943 (Jahrgänge 24–79) bei der Biblioteka Cyfrowa.

Fußnoten

Kategorie:Fachzeitschrift (Deutschland) Kategorie:Bergbaugeschichte (Deutschland) Kategorie:Ersterscheinen 1865 Kategorie:Bergbauzeitschrift Kategorie:Deutschsprachige sechswöchentliche Zeitschrift Kategorie:Erscheinen eingestellt 2011