mini|hochkant=1.2|Dasol Kim mit der Deutschen Streicherphilharmonie (2011)

Dasol Kim (auch Kim Da Sol, Da Sol Kim, Kim Dasol; * 13. April 1989 in Busan, Südkorea) ist ein südkoreanischer Pianist.

Leben und Wirken Dasol Kim begann im Alter von elf Jahren mit dem Klavierspiel. Nach dem Unterricht an einer Musikschule nahm er 2002 ein Klavierstudium an der Kunstoberschule von Busan bei Kim In-il auf und wurde Mitglied der Nachwuchsförderklasse der Korean National University of Arts in Seoul bei Lim Jong-phil. Ab 2006 studierte er an der Musikhochschule Leipzig als Meisterschüler von Gerald Fauth. Anschließend wechselte er 2010 an die Musikhochschule Hannover zu Karl-Heinz Kämmerling und vollendete seine Studien bei Arie Vardi. Dasol Kim ist Preisträger mehrerer internationaler Musikwettbewerbe.

Als Solist debütierte er 2009 in Berlin mit Tschaikowskys 1. Klavierkonzert Nr. Er spielte mehrfach Klavierkonzerte Mozarts unter der Leitung von Michael Sanderling mit der Deutschen Streicherphilharmonie. Des Weiteren konzertierte er unter anderem mit dem MDR-Sinfonieorchester, dem Kammerorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, den New Yorker Philharmonikern, Tonhalle-Orchester Zürich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Philharmonischen Orchester Seoul und Orchestre de la Suisse Romande und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Alan Gilbert, David Zinman, Chung Myung-whun und Marin Alsop zusammen. Er gastierte zudem bei internationalen Musikfestivals.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Gautier Capuçon, Maxim Rysanov, David Geringas und der Geiger Svetlin Roussev. Er ist Mitglied des Trio Marvin.

Seit 2025 lehrt Dasol Kim als Assistant Professor für Klavier an der Seoul National University. 2026 gehörte er der Jury der Isang-Yun-Competition in Tongyeong an.

Seiner 2015 erschienenen Debüt-CD Dasol Kim Plays Schumann bei der Deutschen Grammophon folgten weitere Veröffentlichungen.

Dasol Kim lebt in Berlin und Seoul.

Preise (Auswahl) 1. Preis beim MBC Broadcasting-Musikwettbewerb 2005: 1. Preis bei der Nagoya International Music Competition (Japan) 2005: 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb Yun I-sang in Gyeongnam (Südkorea) 2006: Gewinner des International Chopin Piano Competition in Asia (Japan) 2008: 3. Preis und Sonderpreis beim Concours de Genève 2010: 6. Preis beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel 2011: 1. Preis (Grand Prix) und Preis für französische Musik beim Concours International de Piano d’Épinal* 2011: 3. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARDPreisträger Klavier des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2011; neu abgerufen am 30. August 2012 2012: 2. Preis beim Concours Géza Anda auf der Website des Concours Géza Anda, abgerufen am 7. Januar 2014. 2012: 1. Preis beim Kissinger Klavierolymp 2021: 2. Preis beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb Wien Diskografie

Dasol Kim Plays Schumann. (Deutsche Grammophon; 2015) Beethoven: Piano Sonatas Nos. 4 & 29 - Piano Concerto No. 5. Mit der Webern Kammerphilharmonie, Dirigent: Vladimir Kiradjev (Naxos) Schubert: Impromptus D.935, Sonata D.960 (Aparté Music; 2023) Schumann: Waldszenen, Carnaval, Geistervariationen (Aparté Music; 2026)

Weblinks

Website von Dasol Kim

Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Gewinner des Kissinger Klavierolymp Kategorie:Südkoreaner Kategorie:Geboren 1989 Kategorie:Mann Kategorie:Musiker (Berlin)