mini|Jean Janson Jean Janson (* 2. Februar 1823 in Harxheim; † 24. Januar 1895 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied des Deutschen Reichstags. Leben Jean Janson war der Sohn des Mennoniten Heinrich Janson (1796–1866) und der Augusta Agnes Möllinger (1800–1872), eine Enkelin des Agrarreformers David Möllinger. Sein Großvater war der Gutsbesitzer Abraham Janson. Sein Neffe, Heinrich Janson, war ebenfalls Reichstagsabgeordneter.
Er besuchte Anfang der 1840er Jahre die höhere Gewerbschule in Darmstadt. Ab 1858 war er Mitglied des pfälzischen Landrats in Speyer. Ferner war er Mitglied des Deutschen Landwirtschaftsrats und des Generalkomitees des landwirtschaftlichen Vereins für Bayern.
Von 1881 bis 1884 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Pfalz 6 (Kaiserslautern, Kirchheimbolanden) und die Nationalliberale Partei.Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 198.
In seiner Zeit als Reichstagsabgeordneter erhielt er ein Schriftstück von Reichskanzler Otto von Bismarck, der seinen Einsatz in der Landwirtschaft lobte. Dort heißt es:
Des Weiteren war Janson Träger des Orden vom heiligen Michael zweiter Klasse.
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