Usitaco (Usi Taco, Usi-Taco) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Nitibe (Sonderverwaltungsregion Oe-Cusse Ambeno).
Geographie
Vor der Gebietsreform 2015 hatte Usitaco eine Fläche von 64,46 km². (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB) Nun sind es 57,81 km². Der Suco liegt im Zentrum des Verwaltungsamts Nitibe. Nordöstlich befindet sich der Suco Suniufe, südöstlich Lelaufe und westlich Beneufe. Im Nordwesten befindet sich die Sawusee. Im Osten grenzt Usitaco an das Verwaltungsamt Pante Macassar mit seinem Suco Taiboco und im Süden an den Nachbarstaat Indonesien. Die Landesgrenze bildet der Fluss Kusi (der spätere Noel Besi). Im Nordwesten folgt der Fluss Oelete der Grenze zu Beneufe bis zu seiner Mündung in die Sawusee.
Im Südosten des Sucos liegen die meisten größeren Ortschaften des Sucos. Die größte ist Nitibe, von der aus eine Überlandstraße nach Passabe führt. Um Nitibe herum liegen die Dörfer Oamna, Cuantua (Kuntua), Fatunababo und etwas weiter südwestlich Bonemelo (Bonemeto). An der Küste liegen außerdem die Orte Oelete und Bonak, durch die die Überlandstraße von Citrana, dem Hauptort des Verwaltungsamts, nach Pante Macassar, der Gemeindehauptstadt führt. In Nitibe befinden sich ein Hubschrauberlandeplatz, eine medizinische Station und eine Grundschule, (PDF; 401 kB) die Escola Primaria Nitibe (Fatubena).Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB) Eine weitere medizinische Station liegt im Westen des Sucos.
Im Suco befinden sich die vier Aldeias Cuantua, Fatunababo, Nitibe und Oamna. (portugiesisch; PDF; 323 kB)
Einwohner Im Suco leben 2.347 Einwohner (2022), davon sind 1.211 Männer und 1.137 Frauen. Im Suco gibt es 562 Haushalte. Fast 100 % der Einwohner geben Baikeno als ihre Muttersprache an. Nur eine kleine Minderheit spricht Tetum Prasa.Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Usitaco (tetum; PDF; 8,3 MB)
Geschichte
Während der Unruhen im Umfeld des Unabhängigkeitsreferendums in Osttimor 1999 wurden in Usitaco mehrere Häuser durch pro-indonesische Milizen niedergebrannt. Die Bevölkerung floh in das indonesische Westtimor. (englisch; PDF; 1,3 MB)
Politik Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Julio Cael zum Chefe de Suco gewählt und 2009 in seinem Amt bestätigt. Bei den Wahlen 2016 gewann Hilario Duarte Babo Colo.Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 17. Juni 2020. Er wurde bei den Wahlen 2023 wiedergewählt.
Weblinks Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Usitaco (tetum; PDF; 8,3 MB) Ergebnisse des Zensus 2015 für den Suco Usitaco (tetum; PDF;) Seeds of Life: Suco information sheets Nitibe (tetum)
Einzelnachweise
Kategorie:Suco in Oe-Cusse Ambeno Kategorie:Nitibe (Verwaltungsamt)