Heinrich Ferdinand Richter (* 1799 in Weißag; † 24. Januar 1832 in Leipzig) war ein deutscher Philosoph.
Leben Heinrich Ferdinand Richter studierte bis 1822 Philosophie an der Universität Leipzig. Er promovierte zum Dr. phil. 1822 und habilitierte sich 1824 ebenda. Von 1827 bis 1831 wirkte er als außerordentlicher Professor für Philosophie an der Universität Leipzig. Außerdem lehrte er an der Thomasschule zu Leipzig, und zwar als „vierter Oberlehrer“. Seine Beförderung zum „dritten Oberlehrer“ war bereits bekannt gemacht, als er, erst 32 Jahre alt, verstarb.Am frühen Grabe unsers unvergeßlichen Lehrers Herrn M. Heinrich Ferdinand Richter’s außerordentlichen Professors der Philosophie, des kleinen Fürsten-Collegiums Collegiaten und designirten dritten, vorher vierten Oberlehrers der Thomasschule, von sämmtlichen Alumnen und Exteaneern. Leipzig 1832.
Schriften Ueber den Gegenstand und den Umfang der Logik : eine Untersuchung. Hartmann, Leipzig 1825 () De ideis Platonis commentatio. Staritz, Leipzig 1827 (Antrittsvorlesung). Über das Verhältniß der Philosophie zum Christenthum. 1827. Vorläufige Replik an Vigilantius Rationalis. 1827. Das Philosophische Strafrecht begründet auf die Idee der Gerechtigkeit. 1829. Lehrbuch der Rhetorik. 1832.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Leipzig) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1799 Kategorie:Gestorben 1832 Kategorie:Mann