mini|hochkant|Zbigniew Rynasiewicz (2014) Zbigniew Franciszek Rynasiewicz (* 4. Oktober 1963 in Grodzisko Dolne) ist ein polnischer Politiker (PSL-PL, AWS, PC, PO). Er gehörte von 1997 bis 2001 und von 2005 bis 2015 dem Sejm in der III., V., VI. und VII. Wahlperiode an. Von 2013 bis 2015 war er Staatssekretär im für Infrastruktur zuständigen Ministerium.
Leben und Beruf Sein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Rzeszów schloss Zbigniew Rynasiewicz 1987 mit einem Magister in Geschichte ab. Anschließend war er bis 1990 als Geschichtslehrer in der Grundschule des Dorfes Laszczyny tätig.
Zbigniew Rynasiewicz ist verheiratet und hat sechs Kinder.„Romans wiceministra z PO. Ukrywał przed żoną troje dzieci“ auf wiadomosci.dziennik.pl, abgerufen am 5. April 2026.
Politik Rynasiewicz gehörte zunächst der Porozumienie Ludowe (PSL-PL) an, deren Vorsitzender er in der Woiwodschaft Rzeszów war. Von 1990 bis 1997 war er Gemeindevorsteher der Gmina Grodzisko Dolne. Bei der Parlamentswahl 1997 wurde er für die PSL-PL auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność (AWS) erstmals in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. Bei der Parlamentswahl 2001 kandidierte er erneut für die AWS, die jedoch mit 5,6 % der Stimmen an der für Wahlbündnisse geltenden 8-%-Hürde scheiterte.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er für das Wahlkomitee „Ziemia Leżajska“ in den Rat des Powiats Leżajski gewähltErgebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. und war dann bis 2005 Starost des Powiats. 2004 war er kurzzeitig Vorsitzender der Partia Centrum in der Woiwodschaft Karpatenvorland, die er aber schon bald verließ, um der Platforma Obywatelska (PO) beizutreten. Für die PO kandidierte er erstmals bei einer Nachwahl zum Senat der Republik Polen im September 2004, als er mit 15,7 % der Stimmen den vierten Platz belegte und nicht gewählt wurde.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026.
Bei den Parlamentswahlen 2005 konnte er mit 10.354Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. und bei den vorgezogenen Wahlen 2007 mit 28.690 StimmenErgebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. wiederum ein Mandat für den Sejm erringen. 2007 wurde er Vorsitzender des Infrastrukturausschusses des Sejm und 2010 Vorsitzender der karpatenvorländischen PO. Bei der Parlamentswahl 2011 wurde er erneut in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 5. April 2026. Im Juni 2013 wurde er Staatssekretär im für Infrastruktur zuständigen Ministerium. Nachdem er bereits im Mai 2015 aus dem Staatssekretärsamt ausgeschieden war,„Minister Rynasiewicz odchodzi z MIiR“ auf www.mir.gov.pl, abgerufen am 5. April 2026. legte er zum 1. Juni sein ParlamentsmandatNachricht in Monitor Polski 2015, S. 527. und alle Parteiämter„Zbigniew Rynasiewicz zrezygnował z wszystkich funkcji w PO“ auf rzeszow-news.pl, abgerufen am 5. April 2026. nieder.
Im März 2016 wurde er von Staatsanwaltschaft im Rahmen der so genannten Karpatenvorland-Affäre wegen Korruptionsdelikten angeklagt.„Zbigniew Rynasiewicz, były wiceminister z PO, z zarzutem“ auf wyborcza.pl, abgerufen am 5. April 2026. Im Juni 2023 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.„Były wiceminister za rządów PO prawomocnie skazany. Dawniej był znany z »afery miłosnej«“ auf i.pl, abgerufen am 5. April 2026.
Weblinks
Website von Zbigniew Rynasiewicz (polnisch) Biogram auf der Seite des Sejm
Einzelnachweise Gazeta Podatnika, Stan majątkowy parlamentarzystów – PO (część V), 26. September 2007 Website von Zbigniew Rynasiewicz, O mnie, abgerufen am 8. Mai 2010 Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Zbigniew Rynasiewicz, abgerufen am 8. Mai 2010
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:Staatssekretär (Polen) Kategorie:Starost (Woiwodschaft Karpatenvorland) Kategorie:Bürgermeister (Polen) Kategorie:AWS-Mitglied Kategorie:PO-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Powiat Leżajski Kategorie:Gmina Grodzisko Dolne Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1963 Kategorie:Mann