Als Hypopigmentierung oder Depigmentierung bezeichnet man ein Symptom, das durch eine verminderte Anzahl Melanozyten oder verminderte Bildung des Pigments Melanin gekennzeichnet ist. Hypopigmentierungen können angeboren oder erworben sein. Sie betreffen vor allem Haut, Haare und Iris. In der Dermatologie gehören sie zu den Sekundäreffloreszenzen. Sie können gleichmäßig (diffus) verteilt oder an umschriebenen Stellen (zirkumskript) auftreten.
Ursachen
Angeborene Hypopigmentierung Albinismus Angelman-Syndrom Naevus achromicus Piebaldismus Poliosis Prader-Willi-Syndrom Waardenburg-Syndrom Fanconi-Anämie Typ FANCI oder andereFanconi anemia complementation group I(FANCI). MedGen UID:323016, ncbi.nlm.nih.gov
Erworbene Hypopigmentierung Canities Sheehan-Syndrom Progeria adultorum Simmonds-Kachexie Leucoderma syphilicum Sutton Naevus Vitiligo Atopisches Ekzem Pityriasis simplex Pityriasis versicolor alba Kwashiorkor Lepra Pinta Narben Schuppenflechte
Literatur Peter Altmeyer: Therapielexikon Dermatologie und Allergologie. 2. Auflage. Springer, 2005, ISBN 3-540-23781-X, S. 402.
Einzelnachweise
Kategorie:Effloreszenz