Suicide ist das Debütalbum des US-amerikanischen Duos Suicide, das im Dezember 1977 auf dem New Yorker Indie-Label Red Star Records veröffentlicht wurde. Es wird oft als eines der ersten Synth-Pop-Alben bezeichnet, obwohl es eine deutliche Neigung zu Punk und Industrial im Unterschied zu vielen wohlbekannten Alben aus dem Genre des Mainstream-orientierten Synth Pops aufweist. Darüber hinaus wird Suicide zu den Schlüsselalben der experimentellen No-Wave-Richtung gezählt und war wegbereitend für Electropunk und die Musik der New Wave. laut.de-Biographie Suicide auf laut.de (abgerufen am 16. Februar 2018)

Titelliste Alle Songs wurden von Martin Rev und Alan Vega komponiert.

Seite A 1. Ghost Rider – 2:33 2. Rocket U.S.A. – 4:17 3. Cheree – 3:41 4. Johnny – 2:10 5. Girl – 4:06 Seite B 6. Frankie Teardrop – 10:25 7. Che – 4:51 Bonustracks 8. Cheree (Remix) – 3:46 9. I Remember – 3:09 10. Keep Your Dreams – 4:48 11. Mr Ray (Live) – 6:26 12. Las Vegas Man (Live) – 4:21 13. 96 Tears (Live) – 3:46 14. Keep Your Dreams (Live) – 3:17 15. Harlem (Live) – 4:04 16. 23 Minutes Over Brussels – 22:54

Rezeption

Rolling Stone wählte Suicide 2003 auf Platz 446 und 2012 auf Platz 441 der 500 besten Alben aller Zeiten.500 Greatest Albums List (2003) auf rollingstone.com (abgerufen am 19. Dezember 2023) In der Aufstellung von 2020 erreichte es Platz 498.

New Musical Express führt es auf Platz 236 der 500 besten Alben aller Zeiten.The 500 Greatest Albums Of All Time auf nme.com (abgerufen am 16. Februar 2018)

In der Auswahl der 100 besten Alben der 1970er Jahre von Pitchfork belegt Suicide Platz 39.Top 100 Albums of the 1970s auf pitchfork.com (abgerufen am 16. Februar 1977)

Uncut wählte es auf Platz 118 der 200 besten Alben aller Zeiten.200 Greatest Albums of All Time, in: Uncut 02/2016, Ausgabe 225, S. 39.

Das Debütalbum wurde in die 1001 Albums You Must Hear Before You Die aufgenommen.

Nachwirkung Der Song Frankie Teardrop ist in Nick Hornbys Buch 31 Songs aus dem Jahr 2002 enthalten, außerdem wurde es in Rainer Werner Fassbinders Film In einem Jahr mit 13 Monden aus dem Jahr 1978 eingesetzt. Das Lied Cheree ist in der Schlussszene von Downtown 81 enthalten, in dem der Künstler Jean-Michel Basquiat mitgewirkt hat. Das Lied Girl erschien flüchtig in Nick Zedds Film They Eat Scum aus dem Jahr 1979. Das Lied Ghost Rider ist in dem Videospiel Driver: Parallel Lines aus dem Jahr 2006 enthalten und erschien auch in True Crime: New York City.

Von dem Lied Ghost Rider haben u. a. R.E.M., The Horrors, The Gories, Rollins Band, Loop, The Sisters of Mercy, The Cassandra Complex, Merzbow, Soft Cell und The Young Gods eine Coverversion angefertigt, außerdem wurde es in einer brasilianischen Deodorant Werbung aus dem Jahr 2005 eingesetzt. Überdies wurde es für M. I. A.s Single Born Free aus dem Jahr 2010 gesampelt.

Im September 2009 wurde das ganze Album live vorgetragen als Teil der von All Tomorrow’s Parties arrangierten Don’t Look Back-Serien. Es wurde im Mai 2010 in London wieder aufgeführt, wo das Duo die Stooges bei der Aufführung von Raw Power als Vorprogramm begleitete.

Einzelnachweise

Kategorie:Album 1977 Kategorie:Album (Electronic) Kategorie:Album (Punk) Kategorie:No Wave Kategorie:Album (Noise)