Die 24-cm-Kanone Theodor (E) (auch Theodor-Gerät oder Theodor-Kanone) war ein Eisenbahngeschütz der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte Die zwischen 1937 und 1938 in drei Exemplaren gebaute Kanone konnte unabhängig von vorhandenen Gleisstrecken auf kurzfristig gebauten Gleisen und Drehscheiben eingesetzt werden.Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 238.

Die Kanonen waren ursprünglich vom Typ 24-cm-Schnelladekanone L/40 (24 cm SK L/40 C/94), die auf den Linienschiffen der Kaiser-Friedrich-III.-Klasse und der Wittelsbach-Klasse eingesetzt wurden. Sie hatten ein Gefechtsgewicht von 94.000 Kilogramm und konnten 148,5 Kilogramm schwere Geschosse 26.750 Meter weit schießen. Die Lebensdauer eines Rohres betrug ungefähr 900 Schuss. Bereits im Ersten Weltkrieg wurden von dem Geschütz 34 Stück als Eisenbahngeschütz 24 cm SK L/40 "Theodor Karl" eingesetzt. Eines davon, welches bis 1940 in belgischen Diensten stand, wurde von der Wehrmacht erbeutet und anschließend der Eisenbahnbatterie 674 zugeordnet.

Die Geschütze wurden in den Eisenbahnbatterien 664, 674 und 722 eingesetzt.Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 231

Literatur

Einzelnachweise

Kategorie:Geschütz Kaliber 200 mm bis 300 mm Kategorie:Eisenbahngeschütz (Wehrmacht) Kategorie:Krupp