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Albert Fritz (* 30. März 1947 in Jestetten; † 1. September 2019 In: Südkurier, 7. September 2019. Abgerufen am 7. September 2019. in Zürich) war ein deutscher Radrennfahrer.
Sportliche Laufbahn Im Dezember 1966 gewann er mit Karl Link als Partner das Zweier-Mannschaftsfahren um den Silbernen Adler von Köln, eines der bedeutendsten Bahnrennen der damaligen Jahre. 1968 wurde Albert Fritz (gemeinsam mit Hans Lutz, Karl Link und Herbert Honz) mit der Mannschaft des Stuttgarter SC deutscher Meister der Amateure in der Mannschaftsverfolgung. Nachdem er nicht für die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt nominiert worden war, wurde er Profi.
1969 fuhr Fritz in Münster sein erstes Sechstagerennen und belegte gemeinsam mit dem Dänen Freddy Eugen den dritten Platz. Im selben Jahr wurde er Deutscher Meister in der Einerverfolgung. Sein geringer Erfolg auf der Straße bewog ihn, sich gänzlich auf den Bahnradsport zu konzentrieren, wenn er auch in den Jahren 1970 und 1971 bei der Tour de Suisse drei Etappensiege errungen hatte.
Bis 1984 startete Albert Fritz bei 198 Sechstagerennen, von denen er 34 gewinnen konnte. Damit wurde er einer der erfolgreichsten Sechstagefahrer Deutschlands, allein in Köln war er mit sieben Siegen bester Fahrer. In der „ewigen Rangliste“ belegt er Platz sieben, einziger Deutscher vor ihm ist Klaus Bugdahl auf Platz sechs.Jacq van Reijendam: 6-daagsen statistiken 2009. S. 20. Die meisten Starts (78) und Siege (13) hatte er gemeinsam mit Wilfried Peffgen. Er fuhr jedoch auch mit anderen Fahrern, darunter Patrick Sercu (gemeinsam acht Siege) und Dietrich Thurau (gemeinsam sechs Siege).
Später lebte Albert Fritz in der Schweiz und war bei der Firma Bicycle Holidays tätig, die vom ehemaligen Steher-Weltmeister Max Hürzeler gegründet worden war.
Erfolge 1968 20px Deutscher Amateur-Meister – Mannschaftsverfolgung (mit Karl Link, Herbert Honz und Hans Lutz) 1969 20px Deutscher Meister – Verfolgung 1970 eine Etappe Tour de Suisse Sechstagerennen Dortmund (mit Rudi Altig) 1971 zwei Etappen Tour de Suisse Bremer Sechstagerennen (mit Rudi Altig) Sechstagerennen Köln (mit Rudi Altig) Sechstagerennen Brüssel (mit Sigi Renz) 1972 Sechstagerennen Münster (mit Wilfried Peffgen) 1973 Europameisterschaft – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Wilfried Peffgen)Die Europameisterschaften vor Gründung der „Union Européenne de Cyclisme“ (UEC) im Jahre 1995 gelten als inoffiziell, da sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Regel Einladungsrennen waren, an der auch nicht-europäische Fahrer teilnehmen konnten. 1975 Sechstagerennen Köln (mit Wilfried Peffgen) 1976 Sechstagerennen Herning (mit Wilfried Peffgen) Sechstagerennen München (mit Wilfried Peffgen) Zürcher Sechstagerennen (mit Wilfried Peffgen) 1977 Bremer Sechstagerennen (mit Wilfried Peffgen) 20px Deutscher Meister – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Wilfried Peffgen) 1978 Bremer Sechstagerennen (mit Wilfried Peffgen) Sechstagerennen Köln (mit Wilfried Peffgen) Sechstagerennen Münster (mit Wilfried Peffgen) 1979 Sechstagerennen Hannover (mit Patrick Sercu) Sechstagerennen London (mit Patrick Sercu) Sechstagerennen Münster (mit Wilfried Peffgen) Sechstagerennen Rotterdam (mit Patrick Sercu) Zürcher Sechstagerennen (mit Patrick Sercu) Sechstagerennen Antwerpen (mit Michel Vaarten und René Pijnen) 1980 Bremer Sechstagerennen (mit Patrick Sercu) Sechstagerennen von Gent (mit Patrick Sercu) Sechstagerennen Kopenhagen (mit Patrick Sercu) 1981 Sechstagerennen Köln (mit Patrick Sercu) Zürcher Sechstagerennen (mit Dietrich Thurau) Sechstagerennen Kopenhagen (mit Patrick Sercu) 1982 Bremer Sechstagerennen (mit René Pijnen) Sechstagerennen Köln (mit Wilfried Peffgen) 20px Deutscher Meister – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Dietrich Thurau) 1983 Sechstagerennen Frankfurt (mit Dietrich Thurau) Sechstagerennen Köln (mit Dietrich Thurau) Sechstagerennen Maastricht (mit Dietrich Thurau) 1984 Bremer Sechstagerennen (mit Dietrich Thurau) Sechstagerennen Kopenhagen (mit Dietrich Thurau)
Literatur
Weblinks und Quellen
Roger de Maertelaere: Mannen van de Nacht. Eeklo 2000, S. 263. Jacq van Reijendam: 6-daagsen statistiken 2009.
Einzelnachweise und Anmerkungen
Kategorie:Radsportler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Meister (Radsport) Kategorie:Bahnradfahrer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1947 Kategorie:Gestorben 2019 Kategorie:Mann