mini|Logo

Die Antiimperialistische Nationale Demokratische Front (AINDF, ) ist eine Partei in Südkorea. Sie soll als Spionageorganisation für Nordkorea arbeiten und ist deshalb gemäß dem südkoreanischen Staatssicherheitsgesetz () verboten.

Ideologie Die AINDF bekennt sich zu der von dem nordkoreanischen Diktator Kim Il Sung begründeten Chuch’e-Ideologie und zur Sŏn’gun-Idee. Sie nennt sich aber nicht explizit kommunistisch.

Als Ziele der AINDF werden genannt: „die nationale Befreiung Südkoreas vom neokolonialistischen Joch des USA-Imperialismus“, „die Schaffung einer neuen demokratischen und unabhängigen Gesellschaft in Südkorea“

Geschichte

Am 15. März 1964 gründeten die Südkoreaner Kim Jong Tae und Choe Yong Do im Kampf gegen das von Park Chung Hee geführte Militärregime das „Vorbereitungskomitee zur Gründung der Revolutionären Partei für die Wiedervereinigung“.

Im Oktober 1966 wurde das Seouler Stadtkomitee dieser Partei gegründet, dessen Vorsitzender Kim Jong Tae wurde. Choe Yong Do stand an der Spitze des Provinzkomitees Süd-Chŏlla. Im Juli 1968 zerschlug die Militärdiktatur alle Parteiorganisationen; Kim Jong Tae und Choe Yong Do starben 1969 im Gefängnis.

Am 25. August 1969 wurde die Revolutionäre Partei für die Wiedervereinigung gegründet. Im Juli 1985 benannte sie sich in Nationale Demokratische Front Südkoreas um. Seit dem 23. März 2005 trägt die Partei ihren heutigen Namen.

Beziehungen zu Nordkorea Die AINDF unterstützt Nordkorea und wird von dessen Regierung als „diejenige Partei, die den Wunsch und das Streben des südkoreanischen Volkes nach Unabhängigkeit repräsentiert“ und als „patriotische Avantgarde der revolutionären Bewegung Südkoreas“Marginalie: „Alles in Trümmer legen“. Über die Wiedervereinigungspolitik Nordkoreas. Mit einem Blick ins Internetportal der nordkoreanischen Regierung anerkannt. In der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang unterhält sie ein Delegiertenbüro.

Einzelnachweise

Kategorie:Politik (Südkorea) Kategorie:Verbotene Partei Kategorie:Gegründet in den 1960er Jahren