Der DFB-Pokal der Frauen wurde in der Saison 2010/11 zum 31. Male ausgespielt. Titelverteidiger war der FCR 2001 Duisburg. Das Endspiel am 26. März 2011 im Kölner Rheinenergiestadion gewann der 1. FFC Frankfurt durch einen 2:1-Sieg über den 1. FFC Turbine Potsdam.

Teilnehmende Mannschaften Automatisch qualifiziert sind die Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga der abgelaufenen Spielzeit. Dazu kommen die Aufsteiger in die 2. Bundesliga und die Sieger der 21 Landespokalwettbewerbe. Zweite Mannschaften sind grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt. Gewinnt eine zweite Mannschaft, deren 1. Mannschaft bereits für den DFB-Pokal qualifiziert ist, oder ein Aufsteiger in die 2. Bundesliga den Landespokal, so rückt der jeweils unterlegene Finalist in den DFB-Pokal nach.

Bundesligadie 12 Vereine der Saison 2009/10 2. Bundesliga11 Vereine der Saison 2009/10 Regionalligadie 5 Zweitligaaufsteiger der Regionalliga-Saison 2009/1020px SC 07 Bad Neuenahr

20px Tennis Borussia Berlin

20px FCR 2001 Duisburg (TV)

20px SG Essen-Schönebeck

20px 1. FFC Frankfurt

20px SC Freiburg

20px Hamburger SV

20px FF USV Jena

20px FC Bayern München

20px 1. FFC Turbine Potsdam

20px 1. FC Saarbrücken

20px VfL Wolfsburg20px VfL Bochum

20px Werder Bremen

20px TSV Crailsheim

20px Herforder SV

20px SV Victoria Gersten

20px FSV Gütersloh 2009

20px ASV Hagsfeld

20px Blau-Weiß Hohen Neuendorf

20px Holstein Kiel

20px 1. FC Köln

20px Bayer 04 Leverkusen

20px 1. FC Lokomotive Leipzig

20px FV Löchgau

20px Magdeburger FFC

20px FFC Wacker München

20px FFC Oldesloe 2000

20px SC Sand

20px VfL Sindelfingen

20px TuS Wörrstadt20px BV Cloppenburg

20px TSG 1899 Hoffenheim

20px 1. FC Lübars

20px 1. FFC 08 Niederkirchen

20px 1. FFC Recklinghausen Verbandspokaledie Landespokalsieger der 21 Landesverbände des DFB Schleswig-Holstein: 20px TuRa Meldorf Hamburg: 20px SV Wilhelmsburg Bremen: 20px BTS Neustadt Niedersachsen: 20px ATSV Scharmbeckstotel Mecklenburg-Vorpommern: 20px SV Hafen Rostock 61 Brandenburg: 20px Blau-Weiß Beelitz Berlin: 20px Lichterfelder FC Sachsen-Anhalt: 20px Hallescher FC Sachsen: 20px Leipziger FC 07 Thüringen: 20px 1. FFV Erfurt Mittelrhein: 20px Alemannia Aachen Niederrhein: 20px Borussia Mönchengladbach Westfalen: Arminia Bielefeld Rheinland: 20px FC Bitburg Südwest: 20px SpVgg Rehweiler-Matzenbach Saarland: 20px SV Dirmingen Hessen: 20px TSV Jahn Calden Württemberg: 20px TB Neckarhausen Baden: 20px SC Klinge Seckach Südbaden: 20px Hegauer FV Bayern: 20px ETSV Würzburg

1. Runde Die Auslosung der ersten Runde fand am 2. Juli 2010 statt. Die Lose wurden von der U-20-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán gezogen. Die sieben bestplatzierten Mannschaften der vergangenen Bundesligasaison, der 1. FFC Turbine Potsdam, der FCR 2001 Duisburg, der 1. FFC Frankfurt, Bayern München, der VfL Wolfsburg, der SC 07 Bad Neuenahr und der Hamburger SV erhielten ein Freilos und griffen erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb ein.

Sechs zweistellige Ergebnisse gab es in der ersten Runde. Den höchsten Sieg erzielte der Vorjahresfinalist FF USV Jena, der mit 18:0 beim Finalisten von 1996, dem SC Klinge Seckach, gewann. Genoveva Añonma erzielte dabei alleine acht Tore. Sechsmal war Melanie Hoffmann beim 16:0-Sieg der SG Essen-Schönebeck beim Leipziger FC 07 erfolgreich. Für drei Zweitligisten war der Wettbewerb nach Niederlagen gegen Regionalligisten beendet. Es traf den 1. FFC Recklinghausen, den SC Sand und Holstein Kiel.

2. Runde Die Auslosung der 2. Runde fand am 16. August 2010 statt. Die ehemalige Nationalspielerin Renate Lingor zog die Lose. Die Paarungen fanden am 1. September 2010 statt.

Große Überraschungen blieben in der zweiten Runde aus, jedoch taten sich einige Favoriten schwer. So konnte sich der Vorjahresfinalist FF USV Jena erst nach Verlängerung gegen den Zweitligisten SC Freiburg durchsetzen. Erstligist SC 07 Bad Neuenahr gewann erst durch ein Tor in der Nachspielzeit von Sara Doorsoun-Khajeh gegen den Regionalligisten Borussia Mönchengladbach.

Achtelfinale Die Auslosung zum Achtelfinale fand am 11. September 2010 während des Bundesligaspiels zwischen dem FCR 2001 Duisburg und dem 1. FFC Frankfurt statt. Gezogen wurden die Lose von der Bundestrainerin der U-20-Nationalmannschaft Maren Meinert.

Viertelfinale Die Auslosung des Viertelfinals fand am 28. Oktober 2010 im Rahmen des Länderspiels Deutschland gegen Australien in Wolfsburg statt. Gezogen wurden die Lose vom ehemaligen Wolfsburger Profi Roy Präger. Ursprünglich sollten die Spiele am 12. Dezember 2010 ausgetragen werden, jedoch wurden alle Partien witterungsbedingt abgesagt. Sie wurden am 30. Januar und 9. Februar 2011 nachgeholt.

Halbfinale Die Auslosung des Halbfinals fand am 3. Februar 2011 in Köln statt. Gezogen wurden die Lose vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Toni Schumacher.

Finale

Beste Torschützinnen Nachfolgend sind die besten Torschützinnen des DFB-Pokals 2010/11 aufgeführt. Die Sortierung erfolgt nach Anzahl ihrer Treffer bzw. bei gleicher Toranzahl alphabetisch. Rang Spielerin Verein Tore 1 FF USV Jena 9 2 SG Essen-Schönebeck 7 3 FFC Oldesloe 2000 6 1. FFC Turbine Potsdam 6 SV Victoria Gersten 6 6 1. FFC Frankfurt 5 FCR 2001 Duisburg 5 SG Essen-Schönebeck 5 1. FFC Frankfurt 5 1. FFC Frankfurt 5 TSG 1899 Hoffenheim 5

Einzelnachweise

#2010 Kategorie:Fußballsaison 2010/11