mini|Magiritsa Magiritsa () ist die traditionelle griechische Ostersuppe, die nach dem mitternächtlichen Ostergottesdienst am frühen Ostersonntag auf den Tisch kommt.

Diese recht dicke, säuerlich schmeckende Suppe war im gesamten griechischen Raum das erste Fleischgericht nach der Fastenzeit und ermöglichte es auch, die schnell verderblichen Innereien der frisch geschlachteten Lämmer zu verwerten.

Zubereitung

Die Zubereitung variiert regional, immer sind aber Lammleber, Reis, Frühlingszwiebel und Dill die Hauptbestandteile. Gewürzt wird meist nur mit Lorbeerblättern, Salz und Pfeffer. Die säuerliche Geschmacksnote entsteht durch das Hinzufügen einer Zitronensoße (). Häufig werden auch andere Innereien des Schafes wie Nieren, die Milz oder fein geschnittene Kutteln verwendet.Aspasia Angelikopoulu, Jorgos Monemvasitis: Griechische Küche, Lithografico Kentro, ISBN 960-7436-12-1, Seite 70 Zur frühmorgendlichen Magiritsa wird frisch gebackenes Brot gegessen.

Literatur Marianthi Milona: Griechenland. Griechische Spezialitäten. Könemann 2001. ISBN 3-8290-7422-0, S. 191.

Einzelnachweise

Kategorie:Griechische Küche Kategorie:Suppe Kategorie:Essen und Trinken (Ostern) Kategorie:Feste und Brauchtum (Griechenland)