Die 2. Handball-Bundesliga (Frauen) startete in der Saison 2010/11 zum letzten Mal mit einer Nord- und einer Südstaffel.
Saisonverlauf Erneut wurden Aufstiegs-Play-Offs unter den ersten Vier beider Staffeln durchgeführt. Die Verlierer dieser Play-offs, die beiden Absteiger aus der 1. Bundesliga und die Mannschaften auf den Plätzen 5–7 qualifizierten sich für die eingleisige 2. Bundesliga. Die beiden Sieger der Relegation zwischen den jeweiligen Gruppenachten und den vier Drittligameistern komplettierten das Teilnehmerfeld der neuen 16er Liga. Die letzten vier Mannschaften jeder Staffel stiegen direkt in die 3. Liga ab.DHB: Durchführungsbestimmungen der 3.Liga, Saison 2010/11 (PDF; 68 kB) Die Vereine wurden nach geographischen Gesichtspunkten in die Nord- und Südstaffel eingeteilt.
Staffel Nord
Spielstätten Verein Halle Kapazität SVG Celle HBG-Halle 1000 BVB Füchse Berlin Sömmeringhalle 2800 SV Greven 09 Rönnesporthalle 1200 SV Union Halle-Neustadt Universitätssporthalle 450 TSV Travemünde Senator-Emil-Possehl-Halle 400 TSV Nord Harrislee Holmberghalle 800 TV Oyten Pestalozzihalle 600 TSG Wismar Sporthalle Bürgermeister-Haupt-Str. 1500 HSC 2000 Magdeburg Mittelland-Halle 460 MTV 1860 Altlandsberg Erlengrundhalle VfL Wolfsburg Sporthalle BBS I TuS Lintfort Sporthalle Eyller Str. 800
Tabelle Pl.VereinSp.SUNToreDiff.Pkt.1.SVG Celle (A)222011689:546+14341:32.MTV 1860 Altlandsberg (N)221417673:667+629:153.SV Union Halle-Neustadt221408632:612+2028:164.TSV Travemünde221318651:643+827:175.VfL Wolfsburg (N)221309635:612+2326:186.SC Greven 092212010658:620+3824:207.TSV Nord Harrislee221129612:622−1024:208.TSG Wismar22859646:642+421:239.BVB Füchse Berlin228212591:584+718:2610.HSC 2000 Magdeburg225314565:605−4013:3111.TV Oyten223118640:736−967:3712.TuS Lintfort (N)222218582:685−1036:38
Aufsteiger in die 1. Bundesliga: SVG Celle Absteiger aus der 1. Bundesliga: SG Handball Rosengarten Absteiger in die 3. Liga: BVB Füchse Berlin, HSC 2000 Magdeburg, TV Oyten, TuS Lintfort Aufsteiger aus den 3. Liga: –
Legende Teilnehmer an den Aufstiegs-Play-Offs Teilnahme an der Abstiegsrelegation Absteiger in die 3. Liga (A) Absteiger aus der 1. Bundesliga (N) Aufsteiger aus der Regionalliga
Staffel Süd
Spielstätten Verein Halle Kapazität SV Allensbach Riesenberghalle 1000 HSG Bad Wildungen Ensesporthalle 800 HSG Bensheim/Auerbach Weststadthalle 2000 TV Mainzlar Sporthalle Clemens-Brentano-Europaschule 400 TuS Metzingen Ösch-Sporthalle TV Nellingen Sporthalle 1 SC Riesa WM-Sporthalle 528 TuS Weibern Robert-Wolff Halle BSV Sachsen Zwickau Zwickau-Neuplanitz Borussia Dortmund Sporthalle Wellinghofen 2500 HSG Albstadt Mazmannhalle 1200 1. FSV Mainz Sporthalle der Gustav-Stresemann-Wirtschaftsschule
Tabelle Pl.VereinSp.SUNToreDiff.Pkt.1.HSG Bad Wildungen201604633:508+12532:82.TV Nellingen201514616:507+10931:93.HSG Bensheim/Auerbach201415639:537+10229:114.TuS Metzingen201316585:517+6827:135.TuS Weibern201127573:545+2824:166.BSV Sachsen Zwickau201118594:563+3123:177.Borussia Dortmund (A)201028579:550+2922:188.SV Allensbach207013524:603−7914:269.SC Riesa (R)206014510:548−3812:2810.1. FSV Mainz 05 (N)201217481:635−1544:3611.HSG Albstadt (N)200218467:688−2212:3812.TV Mainzlar00000:0±00:0 Die Mannschaft des TV Mainzlar wurde am 26. Januar 2011 zurückgezogen. Alle bisher ausgetragenen Spiele des TV Mainzlar wurden aus der Wertung genommen.
Aufsteiger in die 1. Bundesliga: HSG Bad Wildungen Absteiger aus der 1. Bundesliga: SG Bietigheim-Metterzimmern Absteiger in die 3. Liga: SV Allensbach, SC Riesa, 1. FSV Mainz 05, HSG Albstadt, TV Mainzlar Aufsteiger aus den 3. Liga: TSG Ketsch
Legende Teilnehmer an den Aufstiegs-Play-Offs Teilnahme an der Abstiegsrelegation Absteiger in die 3. Liga (A) Absteiger aus der 1. Bundesliga (R) Relegationsplatz in der letzten Saison (N) Aufsteiger aus der Regionalliga
Aufstiegs-Play-Offs Halbfinalspiele In den Aufstiegs-Play-Offs spielte immer der Gruppenerste gegen den Gruppenvierten und der Gruppenzweite gegen den Gruppendritten der anderen Gruppe. Der Gruppenerste und Gruppenzweite hatten das Recht das Rückspiel zu Hause auszutragen. Die Hinspiele fanden am 27. April 2011, die Rückspiele am 30. April und 1. Mai 2011 statt. Der MTV 1860 Altlandsberg verzichtete auf die Teilnahme an den Aufstiegs-Play-Offs, so dass die HSG Bensheim/Auerbach kampflos in das Finale einzog.
Mannschaft 1 Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel GesamtTuS MetzingenSVG Celle27.04. Mi. 20:00 Uhr30.04. Sa. 19:30 Uhr47:56 21:24 (10:8)26:32 (12:13)TSV TravemündeHSG Bad Wildungen27.04. Mi. 19:30 Uhr01.05. So. 16:00 Uhr49:66 24:31 (14:18)25:35 (11:16)HSG Bensheim/AuerbachMTV 1860 Altlandsberg27.04. Mi. 00:00 Uhr30.04. Sa. 00:00 Uhrkampflos -:- (-:-)-:- (-:-)SV Union Halle-NeustadtTV Nellingen27.04. Mi. 19:30 Uhr01.05. So. 16:00 Uhr51:52 25:25 (15:14)26:27 (11:14)
Finale Der Gewinner jeder Begegnung stieg in die 1. Bundesliga auf. Die Hinspiele fanden am 7. Mai 2011, die Rückspiele am 14. Mai 2011 statt.
Mannschaft 1 Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel GesamtTV NellingenSVG Celle07.05. Sa. 18:00 Uhr14.05. Sa. 19:30 Uhr60:60* 30:34 (12:16)30:26 (17:15)HSG Bensheim/AuerbachHSG Bad Wildungen07.05. Sa. 20:00 Uhr14.05. Sa. 19:00 Uhr51:61 26:29 (16:14)25:32 (10:19) * Der SVG Celle qualifizierte sich aufgrund der Auswärtstorregel für die 1. Bundesliga.
Abstiegsrelegation Die HSG Blomberg-Lippe II (3. Liga Ost) und die Roten Löwen Bascharage (3. Liga West) sowie eventuelle Nachrücker verzichteten auf eine Teilnahme an der Relegation.bundesligainfo.de: Abstiegsrelegation Die beiden Sieger spielten in der darauffolgenden Saison in der 2. Bundesliga, während die beiden Verlierer in der 3. Liga spielten.
Mannschaft 1 Mannschaft 2 Hinspiel Rückspiel GesamtVfL Oldenburg II(1. der 3. Liga Nord)TSG Wismar(8. der 2. Bundesliga Nord)15.05. So. 16:30 Uhr21.05. Sa. 16:00 Uhr49:51 27:27 (17:10)22:24 (11:11)TSG Ketsch(1. der 3. Liga Süd)SV Allensbach(8. der 2. Bundesliga Süd)14.05. Sa. 19:30 Uhr21.05. Sa. 19:30 Uhr60:56 31:26 (13:13)29:30 (17:16)
Weblinks Handballvereinigung der Frauen-Bundesligen Handball-Archiv.de Bundesligainfo SIS-Handball
Einzelnachweise
Kategorie:Handballsaison 2010/11 #2010