Der zweite Tshemönling-Regentchin. 策墨林诺门汗; Tshemön Ling Nomenhan/Tsemonling Nomihan/Tsomoling Nomenkhan Ngawang Jampel Tshülthrim Gyatsho (tibetisch དགའ་ལྡན་ཁྲི་ཐོག་དོན་གསུམ་པ་ཚེ་སྨོན་གླིང་ངག་དབང་འཇམ་དཔལ་ཚུལ་ཁྲིམས་, Umschrift nach Wylie: ngag dbang ’jam dpal tshul khrims rgya mtsho; * 1792 im heutigen Kreis Lintan des Autonomen Bezirks Gannan der Tibeter im Südosten der chinesischen Provinz Gansu;Nach wangfangdata.com: „甘肃巩昌府洮州厅藏族土司“; d. h. im Tibeter-Tusi Taozhouting 洮州厅 von Gongchang fu 巩昌府 in Gansu, das nach „洮州厅 (属巩昌府,今临潭县)“ im besagten Kreis liegt. † 1854 in seiner Heimat?Mayers, S. 116. liefert die Angabe „1862/1864“.) war einer der berühmtesten Lebenden Buddhas/Trülku Tibets. Ihm wurde vom Mandschu-Kaiser der Ehrentitel eines Galdan Siretu Samadhi Bakshi Erdeni Nomenhanchin. 噶勒丹锡勒图萨玛第巴克什额尔德尼诺门汗 verliehen.wanfangdata: Cemolin Nuomenhan ershi cuinian bianxi (abgerufen am 21. April 2010). Er war von 1837 bis 1843 der 73. Ganden Thripa. Er galt als die Wiedergeburt des ersten Tshemön Ling Nomenhan.Das heißt des Regenten und 61. Ganden Thripa Ngawang Tshülthrim (1721–1791). Als Regent Tibets herrschte er in Lhasa vom sechsten Monat des Jahres 1819 bis zum sechsten Monat des Jahres 1844 (dem 24. Jahr der Jiaqing-Ära bis zum 24. Jahr der Daoguang-Ära). Er wurde vom Kaiser an den Amur (Heilong Jiang) verbannt und starb in seiner Heimat Gansu, nachdem ihm die Rückkehr dorthin erlaubt worden war.
Im Qing Xuanzong shiluchin. 清宣宗实录, juan 416. (Tatsachenberichte aus der Daoguang-Ära) wird berichtet, er sei an den Amur (nach Heilongjiang) verbannt, dem dortigen General übergeben, unter Hausarrest gestellt worden und habe keinen Kontakt mit anderen Leute haben dürfen.wanfangdata: Cemolin Nuomenhan ershi cuinian bianxi (abgerufen am 21. April 2010). Dieses Ereignis erhielt den Namen Tshemön-Ling-Nomenhan–Zwischenfall.chin. Cemolin nuomenhan shijian 策墨林诺门汗事件; (englisch Tsemonling Nomihan Incident)
Siehe auch Tshemön Ling Trülku
Literatur William Frederick Mayers: The Chinese Government: A Manual of Chinese Titles, Categorically Arranged and Explained, with an Appendix. 3rd edition revised by G.M.H. Playfair ed. Shanghai: Kelly & Walsh, 1897; reprint, Taibei: Ch’eng-Wen Pub. Co., 1966 (Online-Ausgabe I, II). Chen Qingying: Geschichte Tibets. China Intercontinental Press, Beijing 2004.
Weblinks Cemolin Nuomenhan ershi cuinian bianxi (chinesisch) Cemolin Nuomenhan shijian kaozheng – A Textual Study of the Tsemonling Nomihan Incident (chinesisch) ngag dbang ’jam dpal tshul khrims rgya mtsho (b. 1792 d. 1862/1864)
Einzelnachweise
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