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Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rummelsburg ist eine Übersicht der in dem Berliner Ortsteil Rummelsburg im Bezirk Lichtenberg historisch oder gegenwärtig vorhandenen Straßen und Plätze. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick Allgemeines Das Gebiet des Ortsteils Rummelsburg umfasst im Wesentlichen die östlich der Berliner Ringbahn gelegenen Teil der ehemaligen Gemeinde Boxhagen-Rummelsburg sowie den daran im Nordosten anschließenden Weitlingkiez. Rummelsburg ist wie folgt begrenzt: Im Westen durch die Anlagen der Berliner Ringbahn im Norden durch die Verbindungsbahn von Lichtenberg zur Ringbahn und die Ostbahn (einschließlich der Bahnanlagen) im Osten durch die Rosenfelder Straße und die Marie-Curie-Allee im Südosten durch die Wallensteinstraße einschließlich der Bahnanlagen der Bahnstrecke nach Frankfurt (Oder) im Süden durch den Blockdammweg und den Hohen Wallgraben im Südwesten durch die Spree und den Rummelsburger See
Der längste Verkehrsweg ist die Hauptstraße, die mit ihrer Verlängerung Köpenicker Chaussee den Ortsteil in Nordwest-Südost-Richtung durchquert. Die meisten Straßen in Rummelsburg liegen in den Wohngebieten Weitlingkiez und Victoriastadt; nähere Informationen zu ihnen sind in den Artikeln zu den Wohngebieten dargestellt. Nach dem Jahr 2000 entstand im Südwesten des Ortsteils die Wasserstadt Rummelsburger Bucht mit einer Reihe neuer Straßen und Plätze.
Rummelsburg hat Einwohner (Stand: ) und umfasst die Postleitzahl 10317, wobei einzelne Straßen an den Rändern des Ortsteils den Postleitzahlbereichen 10315, 10316 und 10318 zugeordnet sind.
Anmerkungen Die Grenzen des Ortsteils sind anhand der von der Berliner Senatsverwaltung herausgegebenen Geodaten festgelegt.Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Karten, Pläne, Daten online, abgerufen am 7. November 2011. In einem Fall unterscheiden sich diese Grenzen von anderen Quellen, wie den vom Bezirksamt Lichtenberg herausgegebenen Karten und darauf beruhenden Sekundärquellen. Die Geodaten des Berliner Senats setzen die Ostgrenze des zu Rummelsburg gehörenden Weitlingkiezes zum Ortsteil Friedrichsfelde einige Meter westlich der Marie-Curie-Allee an. An dieser Stelle verlief auch die historische Grenze zwischen den früheren Dörfern und späteren Ortsteilen Lichtenberg und Friedrichsfelde. Diese Grenze stimmt ebenfalls mit der Postleitzahlengrenze überein. An dieser Stelle wechseln mehrere in Ost-West-Richtung verlaufende Straßenzüge ihren Namen, wie in der Tabelle dargestellt.
Andere Quellen, wie die vom Bezirksamt Lichtenberg herausgegebene Bezirkskarte, setzen dagegen die Grenze zwischen den Ortsteilen Rummelsburg und Friedrichsfelde auf die Marie-Curie-Allee. Nach dieser Lesart gehören damit auch die Westseite der Marie-Curie-Allee sowie jeweils ein bis zwei Häuser in der Delbrück-, Bietzke- und Zachertstraße zum Ortsteil Rummelsburg. Dieser Lesart schließen sich einige Sekundärquellen an. In der folgenden Liste wurden die Straße entsprechend der Senatsfestlegungen zugeordnet.
Übersicht der Straßen und Plätze
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAlice-und-Hella-Hirsch-Ring ()500(U-förmig, 200 + 100 + 200)Alice Hirsch (1923–1943) und Hella Hirsch (1921–1943), Widerstandskämpferinnenalign=right Die u-förmige Straße liegt im Wohngebiet Rummelsburger Bucht. Sie beginnt und endet an der Hauptstraße. Die Schwestern Alice und Hella Hirsch gehörten zur jüdischen antifaschistischen Widerstandsgruppe um Herbert Baum.140px|Ecke Alice-und-Hella-Hirsch-Ring/An der BuchtAm alten Lokschuppen ()300 (im Ortsteil)Lokschuppen des Bahnhofs Lichtenbergalign=right Der Verbindungsweg von der Buchberger Straße zum S-Bahnhof Nöldnerplatz wurde früher umgangssprachlich Schwarzer Weg wegen seines Schlackebelags benannt und bekam 2011 seinen jetzigen Namen. Ein kleines Teilstück liegt im Ortsteil Lichtenberg140pxAm Bremsenwerk ()150Früheres Werk der Knorr-Bremse AGalign=right Der westliche Teil der Kaskelstraße wurde Ende 2014 in Am Bremsenwerk umbenannt. Hierbei handelt es sich um eine Sackgasse, die zwischen den denkmalgeschützten Gebäuden des früheren Bremsenwerkes verläuft.140pxAn den Eiswerken () ehemalige Norddeutsche Eiswerke am Rummelsburger SeeDie Norddeutschen Eiswerke in Rummelsburg 1872 auf www.berlin-eisfabrik.dealign=right Amtsblatt für Berlin, 30. Dezember 2020, S. 6311.Die Straße liegt im Wohngebiet Rummelsburger Bucht.Verordnung und Begründung über die förmliche Festlegung des städtebaulichen Entwicklungsbereichs „Berlin-Rummelsburger Bucht“An den Knabenhäusern ()230Knabenhäuser im Friedrichs-Waisenhaus Rummelsburgalign=right Die Privatstraße im Wohngebiet Rummelsburger Bucht ist nach den beiden einzigen erhaltenen und denkmalgeschützten Unterbringungsgebäuden eines ehemaligen großen Waisenhauskomplexes benannt.140pxAn der Bucht ()750 Lage an der Rummelsburger Buchtalign=right Die Straße durchzieht das Wohngebiet Rummelsburger Bucht parallel zur Hauptstraße.140px|Straße An der BuchtAn der Mole () Mole, Damm in einen Seealign=right Die Straße liegt im Wohngebiet Rummelsburger Bucht.Archibaldweg ()750Archibald, männlicher Vornamealign=right Die Straße verläuft zwischen Stadthausstraße und Münsterlandstraße parallel zur Trasse der Ostbahn teils im Weitlingkiez und teils in der Victoriastadt. Das westliche Teilstück entstand 1887 und hieß Liebigstraße. Das östliche Teilstück trug seit 1900 den Namen Ostbahnstraße. 1938 wurden die Teile unter dem neuen gemeinsamen Namen zusammengeführt. Eine Wohnanlage im Block Archibaldweg / Gisela- / Rupprecht- / Münsterlandstraße (1925–1930 von Bruno Ahrends gebaut) steht unter Denkmalschutz.140px|Archibaldstraße, VictoriastadtBietzkestraße ()40(im Ortsteil)Kurt Bietzke (1894–1943), Widerstandskämpferalign=right Von 1900, als die bauliche Erschließung des Gebietes begann, bis 1951 hieß sie Fürst-Bismarck-Straße. Der größte Teil der Straße liegt im Ortsteil Friedrichsfelde, nur die westlich der Marie-Curie-Allee gelegenen Hausnummern 1 bis 4 liegen in Rummelsburg. An ihrem westlichen Ende geht die Delbrückstraße in die Sophienstraße über; an dieser Stelle verlief bei der Entstehung der Straße die Gemeindegrenze zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde.140pxBlockdammweg ()650 früherer Damm in der Nähe der Spreealign=right Die Straße liegt auf der Grenze zum Ortsteil Karlshorst. Sie verläuft von der Köpenicker Chaussee bis zur Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts siedelten sich entlang der Straße Großunternehmen wie das Gaswerk Friedrichsfelde mit zugehörigen Verwaltungs- und Wohngebäuden an. Die erhaltenen Gebäude Nummern 3–27 und 29 (darunter ein Wasserturm) stehen unter Denkmalschutz., Der östliche Teil der Straße ab dem Hönower Wiesenweg hieß bis Anfang der 1930er Jahre Verlängerte Auguste-Victoria-Straße.
Ursprünglich verlief der Blockdammweg von der Prinz-Adalbert-Straße (heute Liepnitzstraße)/Ecke Hönower Wiesenweg in nordöstlicher Richtung bis zur Bahnstrecke Berlin–Frankfurt (Oder). Nach der Fertigstellung des Güterbahnhofs Rummelsburg im Jahr 1879 wurde eine direkte Verbindung zur Köpenicker Chaussee hergestellt, der ehemalige südwestliche Teil wurde zum Gartenweg oder überbaut.Gero Herter: Blockdamm, Trautenauer Straße und Hönower Wiesenweg. In: einblicke. Berlin-Karlshorst - Ein Spaziergang durch Ort und Zeit. Kulturring in Berlin, Berlin 2016, S. 7/8.140px|Blockdammweg 1991 140px|BlockdammwegBolleufer (Lage) 1600 Bolles Eisfabrik, die sich bis um 1950 hier unmittelbar am Ufer befandalign=right Der Uferweg an der Rummelsburger Bucht folgt der historischen Wegeführung am Friedrichs-Waisenhaus. Die Bezeichnung ist nicht in der amtlichen Liste enthalten und wurde vermutlich zusammen mit den neuen Wohnbauten festgelegt.140pxCharlotte-Salomon-Hain ()130(über Eck)Charlotte Salomon (1917–1943), Malerin, Opfer des Nationalsozialismusalign=right Die Straße befindet sich zwischen dem Alice-und-Hella-Hirsch-Ring und dem Uferweg im Wohngebiet Rummelsburger Bucht.140px|Charlotte-Salomon-Hain, Sicht von NordenClara-Grunwald-Straße ()210Clara Grunwald (1877–1943), Montessori-Pädagogin, Opfer des Nationalsozialismusalign=right Die Straße im Wohngebiet Rummelsburger Bucht verbindet die Straßen An den Knabenhäusern und An der Bucht.140pxDelbrückstraße ()45(im Ortsteil)Rudolph von Delbrück (1817–1903), preußischer Politikeralign=right Der größte Teil der Straße liegt im Ortsteil Friedrichsfelde, nur die westlich der Marie-Curie-Allee gelegenen Hausnummern 1 bis 5 liegen in Rummelsburg. An ihrem westlichen Ende geht die Delbrückstraße in die Münsterlandstraße über; an dieser Stelle verlief bei der Entstehung der Straße die Gemeindegrenze zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde.140px|DelbrückstraßeEduardstraße ()250Eduard, männlicher Vornamealign=right Die Straße im Weitlingkiez (ab 1902 Luisenstraße, ab 1905 Ludwigstraße)Sanwald-Plan Berlin 1926. Karl Sanwald Verlag, Pasing vor München, 1926; Silva-Übersichtsplan von der Stadt Berlin und ihren 20 Verwaltungsbezirken, A. Holz. Berlin 1925, online verbindet die Gisela- mit der Eitelstraße.140px|Eduardstraße in Berlin, Weitlingkiez, LichtenbergEgmontstraße ()180Egmont (1522–1568), niederländischer Freiheitskämpferalign=right Die Wohnstraße im Weitlingkiez verbindet die Skandinavische Straße mit der Rosenfelder Straße und verläuft nördlich parallel zur Frankfurter Allee. Mit der ersten Erschließung des Gebietes bis 1908 hieß sie Straße 35a.140px|Egmontstraße, Sicht Richtung Osten zur Rosenfelder StraßeEinbecker Straße ()240(im Ortsteil)Einbeck, Stadt in Niedersachsenalign=right Die Straße verläuft zwischen der Weitlingstraße und der Alfred-Kowalke-Straße im benachbarten Ortsteil Friedrichsfelde. Nur der Hausnummernbereich 16–37 gehört zu RummelsburgKauperts Straßenführer durch Berlin. Vor 1951 hieß sie Prinzenallee.140px|Einbecker Straße in Berlin, Weitlingkiez, LichtenbergEitelstraße ()810Prinz Eitel Friedrich von Preußen (1883–1942), Sohn Kaiser Wilhelms II.align=right Die Straße im Weitlingkiez verläuft parallel zur Weitlingstraße. Sie beginnt im Norden als Sackgasse mit einem Durchgang für Fußgänger vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg und endet im Süden an der Leopoldstraße. Verlängerungen gab es früher mit dem WagenknechthofStadtplan Berlin von 1907 zur heutigen Lückstraße und mit der Wenddorfstraße vorbei am Bahnhof Lichtenberg. Kurze Teilstücke beider Straßen wurden später in die Eitelstraße einbezogen. Das südliche Ende der Straße wurde um 1930 überbaut. Auf dem Grundstück Eitelstraße 20 steht die evangelische Kirche Zur Barmherzigkeit. Die Kirchengemeinde ist eine 1956 vorgenommene Ausgründung der Glaubenskirche. Im Jahr 1978 konnte ein eigener Sakralbau eingeweiht werden. Das Kirchengebäude besitzt keinen Turm und auch keine weiteren Auffälligkeiten, weil zur Bauzeit in der DDR „kein äußeres Merkmal auf eine Kirche hinweisen“ durfte.Homepage der Paul-Gerhardt-Gemeinde, Rummelsburg Erst im Jahr 1990 wurde an der Fassade ein großes Kreuz angebracht.140px|Eitelstraße in Berlin, Weitlingkiez, Lichtenberg140px|Giebelbild an der Ecke Eitelstraße südlich am Bhf. LichtenbergEmanuelstraße ()210Manuel II. (1889–1932), König von Portugalalign=right Die Straße im Weitlingkiez verbindet die Lück- mit der Rupprechtstraße.140px|EmanuelstraßeEmma-Ihrer-Straße ()240Emma Ihrer (1877–1911), Frauenrechtlerinalign=right Die Straße im Wohngebiet Rummelsburger Bucht entstand als Verlängerung der Schlichtallee von der Hauptstraße bis ans Ufer des Rummelsburger Sees.140px|Emma-Ihrer StraßeErich-Müller-Straße ()240Erich Müller (1868–1952), Mediziner, der in dem hier vorhanden gewesenen Waisenhaus und später in der Kinderklinik des Oskar-Ziethen-Krankenhauses tätig waralign=right Die Straße im Wohngebiet Rummelsburger Bucht verbindet die Hildegard-Marcusson-Straße mit der Georg-Löwenstein-Straße.140px|Erich-Müller-Straße, ab Hildegard-Marcusson-StraßeEugeniu-Botnari-Platz