mini|hochkant|Flagge eines Stabes eines Armeeoberkommandos (1871–1918)

Die 17. Armee / Armeeoberkommando 17 (AOK 17) war ein Großverband bzw. eine Kommandobehörde des deutschen Heeres während des Ersten Weltkrieges. Sie umfasste mehrere Armee- oder Reservekorps sowie zahlreiche Spezialtruppen. __TOC__

Geschichte OberbefehlshaberHermann Cron: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914–1918, Berlin 1937, S. 399 General der Infanterie Otto von Below (ab 1. Februar 1918) General der Infanterie Bruno von Mudra (ab 12. Oktober 1918)

Chef des Stabes Generalleutnant Konrad Krafft von Dellmensingen (ab 1. Februar 1918) Oberstleutnant Richard von Pawelsz (ab 18. April 1918) Oberstleutnant Robert von Klüber (ab 12. Oktober 1918)

Im Jahr 1918 versammelte die Oberste Heeresleitung zahlreiche Truppen für die geplante Frühjahrsoffensive (Operation „Michael“) an der Westfront. Neben einer Verstärkung der bereits bestehenden Armeen wurden zwei neue gebildet, die 17. Armee und die 18. Armee. Die Truppen der 17. Armee sammelten sich ab Januar 1918 im Raum zwischen Fresnes-lès-Montauban und Mœuvres.Hermann Stegemann: Geschichte des Krieges. Band 4. Stuttgart/Berlin 1919, S. 533. Das neue Armeeoberkommando 17 entstand durch die Verlegung und Umbenennung des Armeeoberkommandos 14 am 1. Februar 1918. Oberbefehlshaber wurde General der Infanterie Otto von Below.

Bei der am 21. März 1918 beginnenden deutschen Offensive bildete die 17. Armee zusammen mit der 2. Armee den rechten Angriffsflügel. Die Offensive endete nach anfänglichen Erfolgen im Juli 1918. Auch danach verblieb die Armee an der Westfront im Artois. Im Oktober übernahm General der Infanterie Bruno von Mudra den Oberbefehl.

Das Hauptquartier des Armeeoberkommandos 17 befand sich zunächst in Saint-Amand, bevor es nach Douai (am 6. April 1918), Denain (am 1. Mai 1918) und Mons (am 18. Oktober 1918) verlegt wurde. Beim Rückzug kam es ab dem 19. November 1918 in Zülpich unter.Hermann Cron: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914–1918, Berlin 1937, S. 79

Weblinks Die höchsten Kommandostellen des Heeres auf www.deutsche-kriegsgeschichte.de (Stand: 19. April 2010)

Literatur Hermann Cron: Geschichte des Deutschen Heeres im Weltkriege 1914–1918, Militärverlag Karl Siegismund, Berlin 1937 (Geschichte der Königlich Preußischen Armee und des Deutschen Reichsheeres 5).

Einzelnachweise

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