Nári (Planalto de Nari, Dataran Nari, Tchiáru-Plateau) ist ein Plateau im Norden von Lautém, der östlichsten Gemeinde von Osttimor. Es liegt nördlich des Fuiloro-Plateaus zwischen den Orten Raça, Puno (Suco Pairara) und Parlamento.

Das Plateau erreicht eine Höhe von .Mountains in East Timor Das Gebiet ist bewaldet, das Zentrum ist kaum besiedelt. Auf dem Plateau liegt der historische Siedlungskomplex Nári. Hier befindet sich eine aufwändig gestaltete, ummauerte Quelle, die als téi (wörtlich „heiß“ oder „heilig“) gekennzeichnet ist. Sie ist Teil einer Struktur, die als symbolische Darstellung der Ahnen-Ratu-Struktur („Ratu“ entspricht in etwa einem „Clan“) für dieses Gebiet gilt.

Der Schriftsteller Fernando Sylvan hielt in seinem Werk „Die Legenden der Mauberes“ die Legende „Friede auf dem Tchiáru Plateau“ fest, die auf dem Nári-Plateau spielt. Auf dessen höchsten Punkt sollen einst ein Hund und ein Schwein gegeneinander gekämpft haben. Die beiden riesigen Tiere sollen in Felsen verwandelt worden sein, die dort noch heute zu Frieden gemahnen.Die Legenden der Mauberes (Legenden Osttimors aus der Sammlung Fernando Sylvan) (englisch)

Der Poet Ruy Cinatti widmete Nári das Gedicht „Em Terras de Nari-Lautem“.Ruy Cinatti's Timor, Portuguese Literary and Cultural Studies.

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Lautém, Gemeinde)