miniatur|Sigismund von Dzialowski
Sigismund von Dzialowski (; * 4. August 1843 in Mgowo bei Toruń; † 16. Februar 1878 in Berlin) war Gutsbesitzer und Mitglied des deutschen Reichstags.
Leben Dzialowski hatte ein Studium in Krakau abgebrochen und war Gutsbesitzer in Mgowo bei Thorn.
Dzialowski betätigte sich auch als Archäologe. Auf Empfehlung der Posener Gesellschaft der Freunde der Wissenschaft nahm er 1874 an einem archäologischen Kongress in Kiew teil, wo er als Einziger in polnischer Sprache vortrug. Im selben Jahr lud er den Geologen und Archäologen Gotfryd Ossowski zu Forschungen nach Thorn ein.
Von 1877 bis zu seinem Tode war er Mitglied des Deutschen Reichstages für die Polnische Fraktion und den Reichstagswahlkreis Regierungsbezirk Danzig 4 (Neustadt, Karthaus).Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 15.
Einzelnachweise
Literatur Wielka encyklopedya powszechna ilustrowana. Band 4, Sikorski [u. a.], Warszawa ohne Jahr; Band 18, 1896 (mit Bild) Samuel Orgelbrand: Encyklopedja powszechna. Band 4, Orgelbrand, Warszawa 1899 (mit Bild) Ilustrowana encyklopedja Trzaski, Everta i Michalskiego. Band 1, Trzasek, Evert i Michalski, Warszawa 1928 Roczniki Korporacji Studentów Uniwersytetu Poznańskiego "Pomerania". Korporacja "Pomerania", Poznań 1928 Polski słownik biograficzny. Band 6, Polska Akademja Umietętności, Kraków [u. a.] 1948 Michał Czajka, Marcin Kamler, Witold Sienkiewicz: Leksykon historii Polski. Wyd. Wiedza Powszechna, Warszawa 1995, ISBN 83-214-1042-1.
Weblinks
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