miniatur|Kreuzkirche am Ölrain Die Kreuzkirche am Ölrain ist eine evangelisch-reformierte Kirche der Stadt Bregenz und liegt auf dem Areal einer ehemaligen Römersiedlung.
Geschichte Das Kirchengebäude wurde von 1862 bis 1864 nach Plänen des Architekten Christian Friedrich von Leins aus Stuttgart im neugotischen Stil erbaut. 1904 war das Gotteshaus außerdem die erste elektrisch beleuchtete und beheizte Kirche der k.u.k. Monarchie.
Architektur und Ausstattung mini|Innenansicht Das Langhaus – mit einem eingebundenen Querschiff unter einem Satteldach und einem Chorturm – wird im Norden von einem Friedhof umgeben. Das Saalraum hat einen offenen Holzdachstuhl und eine Holzempore. Die heutige Gestaltung des Innenraums geht auf die 1940 durch Otto Bartning geplante Umgestaltung zurück.
Kriegerdenkmal mini|Kriegerdenkmal Im Chor rechts befindet sich ein Kriegerdenkmal zum Ersten Weltkrieg mit einem Kruzifix aus Stein von Albert Bechtold aus dem Jahre 1923.
Orgel mini|Rieger-Orgel Die Orgel aus dem Jahr 1981 stammt von der Firma Rieger Orgelbau und verfügt über 18 Register auf zwei Manualen und Pedal.
Glocken Die drei Stahlglocken wurden von der Glockengießerei Schilling in Apolda (Thüringen) gegossen und am 27. März 1927 in Gebrauch genommen. NrNameSchlagtonGewicht1Karl von Schwärzenbach-Glockee´1350kg2Heldenglockeg´750 kg3Gebetsglockeh´350 kg
Literatur Dehio Vorarlberg 1983, Bregenz., Kreuzkirche am Ölrain, S. 76. Wolfgang Olschbaur, Karl Schwarz: Evangelisch in Vorarlberg. Festschrift, Druck J. N. Teutsch Bregenz.
Weblinks
Website der Evangelischen Pfarrgemeinde A. und H. B. Bregenz Rieger-Orgel der Kreuzkirche Bregenz – Beitrag auf Orgel-Verzeichnis
Einzelnachweise
Kreuz Bregenz, Kreuz Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Vorarlberg Bregenz Bregenz Kategorie:Baudenkmal (Vorarlberg) Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren Kategorie:Bauwerk im Alpenrheintal Bregenz Kategorie:Bauwerk von Christian Friedrich von Leins