mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Schmöckwitz mini|hochkant=1.5|Berlin-Schmöckwitz, 1925

Diese Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schmöckwitz ist eine Zusammenstellung aller im Berliner Straßenverzeichnis aufgeführten Straßen und Plätze des Berliner Ortsteils Schmöckwitz im Bezirk Treptow-Köpenick. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick Die Straßen lassen sich im Wesentlichen fünf Siedlungen zuordnen, die durch die Berliner Forsten voneinander getrennt sind. Neben dem Dorfkern sind das die Siedlungen Karolinenhof im Norden am Langen See, Rauchfangswerder im äußersten Süden am Zeuthener See, Schmöckwitzwerder im Osten am Krossinsee und die Schmöckwitz-Siedlung nördlich von Eichwalde an der Görlitzer Bahn. Der Ortsteil besitzt 63 gewidmete Straßen, von denen sich sechs in den Nachbarortsteilen fortsetzen und dazu fünf Plätze. Die Gesamtlänge der Straßen im Ortsteil beträgt 30,9 Kilometer.

Schmöckwitz hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 12527.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAdlergestell () Gestell: Weg des Königs zum Jagdschloss Königs Wusterhausen, der von auf Pfeilern sitzenden Adlern gesäumt gewesen sein soll align=right Das Adlergestell gehört mit 12,1 Kilometern zu den längsten Straßen Berlins. In Schmöckwitz gehört das Adlergestell zur Straße nach Werneuchen, die in Brandenburg als L 301 fungiert. Zum Ortsteil gehören die Grundstücke 615 bis 789. Das heutige Teilstück des Adlergestells zwischen Schappachstraße und Alt-Schmöckwitz (ehemals: Berliner Straße) wurde 1958 durch Magistratsbeschluss in die Straße einbezogen. Das Adlergestell führt von der von Michael-Brückner-Straße bis zur Wernsdorfer Straße.140px|Adlergestell 140px|Berlin-Schmöckwitz AdlergestellAlt-Schmöckwitz ()380entsprechend ihrer Lage im Schmöckwitzer Dorfkernalign="right" Die Straße entstand durch Zusammenlegung des Kaiser-Wilhelm-Platzes und des Strandwegs im Jahr 1938 und bildet das Zentrum von Schmöckwitz. Hier befindet sich die Dorfkirche Schmöckwitz von 1799 sowie die Endhaltestelle mit Wendeschleife der Schmöckwitz–Grünauer Uferbahn. Sie verläuft als Verlängerung des Adlergestells um den Dorfanger und besitzt einen Abzweig in östlicher Richtung zur Wernsdorfer Straße.140px|Alt-Schmöckwitz 140px|Alt-Schmöckwitz 14Alter Radelander Weg ()440(im Ortsteil)Vorwerk Radeland, Ursprungssiedlung der Gemeinde Eichwalde in Brandenburg und Schmöckwitz-Siedlung in Berlin überliefert Dieser nicht im amtlichen Verzeichnis enthaltene Weg existierte bereits in früheren Jahrhunderten (erstmals in den Berliner Adressbüchern der 1920er Jahre aufgeführt). Eine Bebauung gab es nicht. In den heutigen Karten führt er geradlinig in Nordwest-Südost-Richtung vom Adlergestell durch den Berliner Forst und die Schmöckwitz-Siedlung bis zur Waldstraße in Eichwalde. Hier trägt er dann den Namen Grünauer Straße. Die beiderseitige Namensgebung zeigt, dass dies eine Verkehrsverbindung zwischen den benachbarten Orten war. 140px|Alter Radelander WegAm Oder-Spree-Kanal ()630Oder-Spree-Kanal, Kanal in Berlin und Brandenburgalign="right" Die nördlich des Oder-Spree-Kanals gelegene Straße entstand durch Zusammenlegung der Straße 790 und Straße 791. Sie erschließt eine Wohnsiedlung und ist nur über brandenburger Gebiet zu erreichen. 140px|Berlin-Schmöckwitz Am Oder-Spree-KanalAm Seddinsee ()440Seddinsee, See in Berlinalign="right" Die Straße führt vom Weiselpfad zur Wernsdorfer Straße. Von vor 1866 bis 1938 hieß sie Seestraße und wurde vermutlich wegen Namensgleichheit zur Vermeidung von Verwechselungen umbenannt. Hier befinden sich die Bootsstände des Segel-Clubs Seddin. 140px|Berlin-Schmöckwitz Am SeddinseeArgoallee ()440SC Argo 1909, an der Straße ansässiger Segelvereinalign="right" Die Straße entstand als Straße A des Bebauungsplans für Rauchfangwerder und wurde nach dem dort ansässigen Segelverein Segelclub Argo e. V. benannt, der 1990 wieder in das in den 1920er Jahren errichtete Clubhaus ziehen konnte. 140px|Berlin-Schmöckwitz Argoallee SeglerheimBeutenweg ()210Beute, Fachbezeichnung für den Bienenstockalign="right" Der Beutenweg verläuft vom Adlergestell bis Am Seddinsee. Von vor 1866 bis 1938 hieß er Mittelstraße. Der Name ‚Beutenweg‘ erinnert (wie der des Imkerwegs und der des Weiselpfads) daran, dass die Schmöckwitzer Fischer auch das Recht besaßen, gegen Abgabe von Honig an den Grundherrn und ans Köpenicker Schloss in der markgräflichen Heide Imkerei zu betreiben. 140px|BeutenwegBiebersdorfer Weg ()450Biebersdorf (Njacyna), Ortsteil der Gemeinde Märkische Heide in Brandenburgalign="right" Die Straße in der Ortslage Karolinenhof verläuft vom Lübbenauer Weg bis zur Rohrwallallee. Bei ihrer Anlage hieß sie Straße 774. 140px|Berlin-Schmöckwitz Biebersdorfer WegBöhmallee ()120Johannes Böhm (1857–1938), Paläontologe und Geologealign="right" Die kurze Straße zwischen Schmöckwitzer Damm und Moßkopfring erhielt ihren Namen vermutlich, weil Böhm, der 1909 Bauherr auf dem heutigen Grundstück Moßkopfring 26 war, die erste Parzelle in der Straße erwarb. 140px|Berlin-Schmöckwitz BöhmalleeEbelallee ()120Ebel, ehemals in Rauchfangswerder ansässige Familiealign="right" Die Stichstraße führt vom Moßkopfring zum Zeuthener See. Sie wurde nach der ab 1894 in Rauchfangswerder ansässigen Familie Ebel benannt. Der Bauernsohn Karl Friedrich Ebel 1894 in die altansässige Familie Waldow eingeheiratet. Am 7. September 1909 wurde der Großteil des familiären Landbesitzes von seiner Ehefrau Auguste Ebel, geb. Waldow, an eine Maklerfirma verkauft. Ab 1910 wurde dieser parzelliert und an Interessenten veräußert.Ebelallee Kauperts.de 140px|Berlin-Schmöckwitz EbelalleeEichwalder Aue ()410Eichwalde, Gemeinde in Brandenburgalign="right" Die von der Miersdorfer Straße zum Wendel-Hipler-Weg führende Straße in der entstand als Straße 716 des Bebauungsplans. Sie ist nur über Brandenburger Gebiet erreichbar. 140px|Berlin-Schmöckwitz Eichwalder AueElstergrund ()230 Elster, Vogelart aus der Familie der Rabenvögelalign="right" Die Straße liegt zwischen Erlengrund und Fliederweg. Sie wird im Adressbuch von 1928 als unbebaut ausgewiesen, 1943 ist die rechte Seite bereits bebaut.Berliner Adressbuch von 1928 140px|Berlin-Schmöckwitz ElstergrundErlengrund ()370 Erlenbruch, permanent nasser, sumpfiger Waldalign="right" Die von der Waldstraße abgehende Sackgasse endet mit einem Wendehammer am Waldesrand. Die entstand als Straße 5 und wurde vermutlich nach einem ehemals hier liegenden Erlenbruch benannt. 140px|Berlin-Schmöckwitz ErlengrundFährallee ()580 Nach der hier von 1897 bis 1952 verkehrenden Fähre von Rauchfangwerder nach Zeuthenalign="right" Die Straße in Rauchfangwerder führt vom Schmöckwitzer Damm zum Seddinsee. Sie entstand nach dem Bebauungsplan für Rauchfangwerder als Straße B. Hier befindet sich seit 1914 der Verein Berliner Segler e. V. 140px|Berlin-Schmöckwitz FähralleeFehrower Steig ()90 Fehrow (niedersorbisch Prjawoz), Gemeinde in Brandenburgalign="right" Die kurze Straße zwischen Peitzer Weg und Rohrwallallee entstand als Straße 769 des Bebauungsplans. 140px|Berlin-Schmöckwitz Fehrower SteigFichtengrund ()340 Fichten, Pflanzengattung in der Familie der Kieferngewächsealign="right" Die von der Waldstraße abgehende Stichstraße entstand als Straße 1 des Bebauungsplans 140px|Berlin-Schmöckwitz FichtengrundFinkengasse ()130 Finken, artenreiche Familie aus der Ordnung der Sperlingsvögelalign="right" Die von der Waldstraße abgehende Stichstraße entstand als Straße 10 des Bebauungsplans. Im Adressbuch von 1928 ist sie noch als unbebaut ausgewiesen. 140px|Berlin-Schmöckwitz FinkengasseFliederweg ()310 Flieder, Pflanzengattung aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae)align="right" Die vom Grünauer Weg abgehende Wohnstraße endet als befahrbare Straße vor der Einmündung des Elstergrunds in einem Wendehammer. Von dort führt ein befahrbarer Weg weiter bis zum Erlengrund. 140px|Berlin-Schmöckwitz FliederwegGodbersenstraße ()930 Nicolaus August Rudolf Godbersen (1841–1915), Forstwirtalign="right" Die unbebaute, durch den Berliner Forst führende Straße verbindet die Zeuthener Straße mit der Grenzstraße in Eichwalde. Sie erhielt ihren Namen nach dem Forstmeister Godbersen, der im kaiserlichen Auftrag 1896/1897 über die Realisierung einer „Allerhöchsten Zusage“ an den Vorsitzenden des Berliner Regatta-Vereins, Büxenstein, verhandelte, die fiskalische Uferflucht entlang der Grünauer Ruder-Regattastrecke von anderer Nutzung frei und – auf der Basis einer vom Regatta-Verein zu entrichtenden Pacht – allein für die Ansiedlung von Sportvereinen offen zu halten.Godbersenstraße Kauperts.de140px|Godbersenstraße 140px|Berlin-Schmöckwitz GodbersenstraßeGrünauer Weg ()340Grünau, Ortsteil im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlinalign="right" Der Grünauer Weg ist Teil einer alten Verbindung von Eichwalde nach Grünau. Er beginnt als Grünauer Straße in Eichwalde, wird dann auf Schmöckwitzer Gebiet zum Grünauer Weg, der am Waldrand als Sackgasse endet, aber sich als Forstweg – Alter Radelander Weg – bis zum Adlergestell fortsetzt. 140px|Berlin-Schmöckwitz Grünauer WegHeckenweg ()170 Hecke, linienförmiger Aufwuchs (ein- oder mehrreihig) dicht stehender, stark verzweigter Sträucheralign="right" Die von der Waldstraße abgehende Stichstraße entstand als Straße 11 des Bebauungsplans. Ihr Name bezieht sich auf die zwischen den Grundstücken angelegten Hecken. 140px|Berlin-Schmöckwitz HeckenwegHirtenfließ ()130 Hirtenfließ, vermutlich ehemaliger Name des in der Nähe verlaufenden Plumpengrabensalign="right" Die von der Waldstraße abgehende Stichstraße entstand als Straße 9 des Bebauungsplans. 140px|Berlin-Schmöckwitz HirtenfließImkerweg ()490 Imker, beschäftigt sich mit der Haltung und Züchtung von Honigbienen und der Produktion von Honig und weiterer Bienenproduktealign="right" Der Imkerweg führt vom Adlergestell zum Seddinsee und endet dort als Sackgasse. Von 1866 bis 1938 hieß er Wendenstraße und wurde wahrscheinlich wegen der Verwechslungsgefahr mit der Wendenstraße in Altglienicke umbenannt. Der Name erinnert (wie der des Beutenwegs und des Weiselpfads) daran, dass die Schmöckwitzer Fischer das Recht besaßen, gegen Abgabe von Honig an den Grundherrn und an das Köpenicker Schloss in der markgräflichen Heide Imkerei zu betreiben.Imkerweg Kauperts.de Hier befinden sich die Bootsstände des Eisenbahn-Sportvereins Schmöckwitz.ESV Schmöckwitz e. V. 140px|Berlin-Schmöckwitz ImkerwegJackyallee ()150 Jacky, auf dem Rauchfangswerder ab dem 18. Jahrhundert ansässige Familiealign="right" Die kurze Straße auf dem Rauchfangswerder führt von der Fährallee zum Zeuthener See. Sie entstand nach dem Bebauungsplan als Straße E. 140px|Berlin-Schmöckwitz JackyalleeKarolinenhofweg ()820 Karolinenhof, Villenkolonie und Ortslage in Schmöckwitzalign="right" Die Straße entstand ab 1894 bei der Anlage der Villenkolonie Karolinenhof durch den Bankier Albert Schappach. Sie trug zunächst den Namen Karolinenhofstraße und wurde 1931 unter Einbeziehung der Straße 757 in Karolinenhofweg umbenannt. Sie führt von der Rehfeldtstraße über Vetschauer Allee und Lübbenauer Weg und endet dort als Sackgasse.140px|Karolinenhofweg 140px|Berlin-Schmöckwitz Karolinenhofweg SpielplatzKrähenhorst ()70 Krähen, Gattung in der Familie der Rabenvögelalign="right" Die von der Waldstraße abgehende kurze Stichstraße endet in einem Wendekopf und ist bereits im Adressbuch von 1928 mit einem bebauten Grundstück verzeichnet. 140px|Berlin-Schmöckwitz KrähenhorstKrimnitzer Weg ()430 Krimnitz, (niedersorbisch Kśimnice), Ortsteil der Stadt Lübbenau/Spreewaldalign="right" Der Weg entstand als Straße 782 und führt von der Vetschauer Allee bis fast zum Dahme-Ufer. 140px|Berlin-Schmöckwitz Krimnitzer WegKrugauer Steig