mini|Das Ministerium von der Gablenzbrücke aus gesehen (im Hintergrund der Kieler Fernmeldeturm) Das Ministerium für Soziales, Jugend, Familie, Senioren, Integration und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (MSJFSIG) ist das Sozialministerium von Schleswig-Holstein. Ministerin im Kabinett Günther II ist seit dem 29. Juni 2022 Aminata Touré (Bündnis 90/Die Grünen). Staatssekretäre sind Silke Schiller-Tobies und Johannes Albig (beide ebenfalls Bündnis 90/Die Grünen).

Geschichte Ein Ministerium für Volkswohlfahrt existierte bereits 1946 in der ersten Landesregierung von Schleswig-Holstein. 1949 wurde es offiziell zum „Sozialministerium“ umgetitelt. Bis heute waren der Behörde zeitweise zusätzliche Zuständigkeiten zugeteilt, beispielsweise die Arbeits- oder die Gesundheitspolitik. In jetziger Form besteht das Ministerium seit einem neuen Ressortzuschnitt im Zuge der Bildung des Kabinetts Günther II im Juni 2022.

Folgende Minister waren bisher in Schleswig-Holstein für die Sozialpolitik zuständig:

Aufgaben Das Ministerium ist zuständig für folgende Themengebiete:

Kinder, Jugend und Familie Sozial- und Behindertenpolitik Senioren Sozialsysteme und Arbeitsschutz Unterstützung der Kommunen im Bereich Kindertagesbetreuung

Organisation Im Ministerium sind ca. 330 Mitarbeiter beschäftigt. Das Ministerium teilt sich auf in den Stabsbereich und Abteilungen.

Die Abteilung 1 (Allgemeine Abteilung) ist für Organisation, Haushalt, Personal, Informationstechnik und Justitiariat zuständig. Die Abteilung 2 (Soziales) verantwortet die Themen Sozialversicherungssysteme: Rente, gesetzliche Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Prävention, Arbeits- und Verbraucherschutz. In der Abteilung 3 (Kinder, Jugend, Familie und Landesjugendamt) ist neben den genannten Themen die Aufgabe des Landesjugendamtes als oberste Landesjugendbehörde angesiedelt.

Die Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz hatte die Atomaufsicht inne. Heute unterliegt sie dem Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur.Aufgaben der Landesregierung - Reaktorsicherheit

GESA – Gesundheit am Arbeitsplatz Initiiert durch das Sozialministerium arbeitet das schleswig-holsteinische Netzwerk zur betrieblichen Gesundheitsförderung GESA (Akronym für Gesundheit am Arbeitsplatz) daran, mehr Betriebe und Behörden für die betriebliche Gesundheitsförderung zu gewinnen. GESA vernetzt schleswig-holsteinische Fachleute der betrieblichen Gesundheitsförderung und erleichtert deren Kooperation, Informations- und Erfahrungsaustausch. Ferner soll Betrieben die Kontaktaufnahme zu den Fachleuten erleichtert werden.

In dem Netzwerk haben sich Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Unternehmensverbände, Gewerkschaften, Arbeitsschutzbehörden, Hochschulen, Berufs- und Fachverbände, Betriebsärzte sowie Berater als Kooperationspartner zusammengeschlossen. Seit 2002 verfolgen sie ihr gemeinsames Ziel, mehr Betriebe in Schleswig-Holstein für die betriebliche Gesundheitsförderung gewinnen zu wollen.Gesundheit beginnt am Arbeitsplatz. In: Kieler Nachrichten Online, 12. Januar 2009.

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Einzelnachweise

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