mini |hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Niederschöneweide

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Niederschöneweide beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteils Niederschöneweide mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick Niederschöneweide hat Einwohner (Stand: ) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 12437 und 12439.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAdlergestell()1020(im Ortsteil)„Gestell“ = alte Bezeichnung für eine Schneise zur Abtrennung von Forsten überliefertDie Straße war ursprünglich ein Weg, den Friedrich Wilhelm I. benutzte, um sein Schloss Königs Wusterhausen zu erreichen. Am Weg dienten auf Pfosten angebrachte Wappenadler als Wegweiser. – Die Straße ist nunmehr Teil der Bundesstraße 96a und führt von Adlershof in den Ortsteil, wo sie an der Überführung der Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld in die Michael-Brückner-Straße übergeht.140px|Das Adlerstell von der Fußgängerbrücke zum Betriebsbahnhof Schöneweide Richtung NordwestenAlice-Archenhold-Weg ()60Alice Archenhold (1874–1943), Astronominalign=right Die Straße bildet den Zugang vom Bruno-Bürgel-Weg zum S-Bahnhof Oberspree. Ursprünglich verlief sie bis ans Ufer der Spree, wurde aber durch einen Sportplatz überbaut. Der vorherige Name war Ostenderstraße (auch verkürzt auf Ostendstraße), da hier zur damaligen Zeit die östliche Bebauung Niederschöneweides endete.140px|Alice-Archenhold-Weg, ab Bruno-Bürgel-WegAm Werkstor ()100 eh. Eingangsbereich zum VEB Berliner Metallhütten und Halbzeugwerke, 1990 geschlossenalign=right Die neu angelegte Straße verbindet die Flutstraße mit der Straße Kupferkamp. Diese und weitere neue Straßen bilden nach Fertigstellung der Gebäude das neue Wohnquartier Weydenhof, das vom Bauunternehmen Buwog derzeit (Stand 17. November 2025) errichtet wird.140px|Wohnstraße 'Am Werkstor' in Berlin-NiederschöneweideBärenlauchstraße ()300Bärenlauch, ein Zwiebelgewächsalign=right Verbindet die Oberspreestraße südwärts mit der Weiderich- und der Hartriegelstraße sowie mit dem Silbergrasweg. Vor der Namensvergabe wurde der Verkehrsweg als Straße 10 bezeichnet.140px|Bärenlauchstraße, ab OberspreestraßeBritzer Straße ()450Britz, Ortsteil im Bezirk Neuköllnalign=right Die Straße verläuft von der Kreuzung Michael-Brückner-Straße/Fennstraße bis zum Ufer der Spree. An ihr befindet sich das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide. Die ebenfalls in dieser Straße vorhandene Friedenskirche ist ein gelistetes Baudenkmal.140px|Britzer Straße, südliche WestseiteBrückenstraße ()360 Treskowbrückealign=right Die Straße führt von der Treskowbrücke an der Spree zur Schnellerstraße. Sie ist für den Durchgangsverkehr gesperrt, sodass die Lärmbelastung im Vergleich zu den umliegenden Straßen recht gering ausfällt.140px|Brückenstraße, ab Ecke SchnellerstraßeBruno-Bürgel-Weg ()1650Bruno Bürgel (1875–1948), Astronomalign=right Die Straße führt von der Schneller-/Oberspreestraße nördlich der Zweigbahn Schöneweide–Spindlersfeld bis zur Ortsteilgrenze zu Adlershof. Ihr vorheriger Name war Sedanstraße, benannt nach der Schlacht von Sedan im Jahr 1870.140px|Bruno-Bürgel-Weg, Ostsicht zum Alice-Archenhold-WegCajamarcaplatz ()150 × 30Cajamarca, Stadt in Peru, Partnerstadt des Bezirks Treptow-Köpenickalign=right Nach dem Albineaplatz in Johannisthal erhielt auch der zuvor namenlose Vorplatz des Bahnhofs Schöneweide Anfang 2010 auf Anregung des Städtepartnerschaftsvereins „Partner Treptow-Köpenick e. V.“ einen Namen nach einer Partnerstadt des Bezirks Treptow-Köpenick. Der Platz befindet sich an der Ecke Sterndamm/Michael-Brückner-Straße nahe dem Bahnhof Schöneweide.140px|Cajamarcaplatz, SüdostsichtEisblumensteig ()300Eisblume, ein Mittagsblumengewächsalign=right Die Verbindung zwischen Oberspree- und Hartriegelstraße hieß zuvor Asternstraße.140px|Eisblumensteig, NordblickErikastraße ()300Erika, ein Heidekrautgewächsalign=right Verbindet Moos- und Oberspreestraße mit der Hartriegelstraße.140px|Erikastraße, NordblickFarnstraße ()290Farn, eine Klasse der Sporenpflanzenalign=right Sie ist eine Verbindung zwischen Moosstraße und Hartriegelstraße.140px|Farnstraße, SüdblickFennstraße ()400Fenn, niederdeutsch für „Moor“align=right Sie verbindet die Hasselwerderstraße über die Schnellerstraße mit der Michael-Brückner-Straße.140px|Fennstraße, Ecke Britzer StraßeFließstraße ()300 ein vor der Bebauung vorhandenes Fließ zur Spreealign=right Verbindet die Spreestraße und das Nordende der Flutstraße mit der Hasselwerder Straße.140px|Fließstraße, OstblickFlutstraße ()130wechselnde Wasserstände vor der Bebauung des Geländes bzw. nach den Vorflutröhren der Fabrikabwässer, die unter der Straße verlegt wurdenalign=right Sie bildet eine Verbindung zwischen Fließstraße und Schnellerstraße. In der Flutstraße 2 befand sich um 1914 das Postamt Niederschöneweide.140px|Flutstraße, Ecke FließstraßeGrimaustraße ()500Julián Grimau (1911–1963), spanischer Politikeralign=right Die Straße wurde im Rahmen des Wohnungsneubaus in diesem Gebiet angelegt. Ein Teil gehörte vorher zur Rudower Straße. Vor der Namensvergabe wurde der Verkehrsweg als Neubaustraße A bezeichnet.140px|Grimaustraße, Ecke Rudower Straße, Archenhold-OberschuleHainstraße ()290Hain, ein kleiner Waldalign=right Sie verbindet den Nordteil der Hasselwerderstraße nach Süden mit der Schnellerstraße und der Britzer Straße.140px|Hainstraße, NordsichtHartriegelstraße ()1080Hartriegel, ein Hartriegelgewächsalign=right Vor der Namensvergabe wurde der Verkehrsweg als Straße 4 bezeichnet. Sie verbindet die Bärenlauchstraße mit der Rudower Straße.140px|Hartriegelstraße, Ostblick ab Ecke FarnstraßeHasselwerderstraße ()530Hasselwerder, eine nicht mehr vorhandene Spreeinsel (nicht mit Insel im Tegeler See identisch)align=right Die Straße verläuft von der Michael-Brückner-Straße bis zum Kaisersteg. Seit 2007 ist sie eine Fußgängerbrücke über die Spree. Bis zu ihrer Zerstörung 1945 war sie eine Straßenbrücke.140px|Hasselwerderstraße, Südsicht ab SchnellerstraßeHelga-Hahnemann-Straße ()200Helga Hahnemann (1937–1991), Entertainerin und Sängerinalign=right Der Verkehrsweg verläuft im Neubaugebiet Quartier Wohnwerk und verbindet die Hasselwerderstraße mit der Straße Am Werkstor. Die Namensgebung bezieht sich u. a. auf die Tatsache, dass die beliebte Entertainerin ganz in der Nähe (in der damaligen Schnellerstraße) von 1956 bis 1959 die Schauspielschule Ernst Busch besuchte. Die feierliche Namensgebung mit Anbringung des Namensschildes fand Ende April 2024 statt.Ulrike Martin: Ein Schild für die unvergessene „Henne“, Berliner Woche, 27. April 2024, S. 13.140px|Helga-Hahnemann-Straße: Blick von Hasselwerderstraße hinauf zu Am WerkstorJohanna-Tesch-Straße ()800Johanna Tesch (1875–1945), Politikerinalign=right Die Straße hieß zuvor Jenny-Matern-Straße, nach der Politikerin Jenny Matern. Sie zweigt von der Oberspreestraße in nördlicher Richtung ab.140px|Johanna-Tesch-Straße, Nordsicht ab OberspreestraßeKarlshorster Straße ()360Karlshorst, Ortsteil im Bezirk Lichtenbergalign=right Die Straße führt von der Stubenrauchbrücke in den Ortsteil. Bis in die 1990er Jahre reichte sie nur bis zur Schnellerstraße, wurde jedoch über die Kreuzung hinaus bis zur Rixdorfer Straße verlängert, um den stark belasteten Kreuzungsbereich zu entlasten.140px|Karlshorster Straße, Nordblick von der Schnellerstraße ausKöllnische Straße ()790Cölln, im Spätmittelalter Teil der Doppelstadt Berlin-Cölln aus der sich das heutige Berlin entwickeltealign=right Sie verbindet die Britzer Straße nach Osten über die Rudower Straße mit der nördlich parallel verlaufenden Schnellerstraße.140px|Köllnische Straße, Ostsicht Richtung Rudower StraßeKöpenicker Landstraße ()240(im Ortsteil)Köpenick, Ortsteil von Berlinalign=right Die Straße ist Teil der Bundesstraße 96a und die nordwestliche Verlängerung der Schnellerstraße. Sie führt über die Marggraffbrücke weiter nach Baumschulenweg und Plänterwald.140px|Köpenicker Landstraße, übergehend in die SchnellerstraßeKupferkamp ()150align=right Die Straße verbindet die Spreestraße mit der Straße Am Werkstor.140px|Wohnstraße 'Kupferkamp', Berlin-NiederschöneweideMichael-Brückner-Straße ()1030Michael Brückner (1939–1998), ehemaliger Treptower Bezirksbürgermeisteralign=right Die Straße ist Teil der Bundesstraße 96a und bildet die Fortsetzung des Adlergestells in Richtung Nordwesten. Sie mündet im Bereich des Cajamarcaplatzes in die Schnellerstraße. Der vorherige Name war Grünauer Straße.140px|Die denkmalgeschützte Alte Feuerwache an der Michael-Brückner-StraßeMinna-Todenhagen-Straße () 350(im Ortsteil) Minna Todenhagen (1880–1950), Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt align=right Beschluss 15/16 des Bezirksamts Treptow-Köpenick vom 20. Dezember 2016 Die Minna-Todenhagen-Straße verbindet die Köpenicker Landstraße über die Minna-Todenhagen-Brücke mit der Rummelsburger Landstraße/Rummelsburger Straße im Ortsteil Oberschöneweide.140x140pxMoosstraße ()650Moos, eine Abteilung der Sporenpflanzenalign=right Sie verbindet den Westteil der Hartriegelstraße nach Nordosten mit der Oberspreestraße.140px|Moosstraße, Ecke HartriegelstraßeOberspreestraße ()1400(im Ortsteil)Oberspree, eine Ortslage im Osten von Niederschöneweidealign=right Die Straße führt von Köpenick über Adlershof durch die Ortslage Oberspree. Am Abzweig Bruno-Bürgel-Weg geht sie in die Schnellerstraße über. Die Straße war zuvor Teil der Berliner Straße.140px|Oberspreestraße, Beginn Richtung Osten Obrikatstraße ()500 Hans Otto Obrikat, Architekt in Niederschöneweide align=right Die Erschließungsstraße zweigt in nordöstlicher Richtung von der Schnellerstraße ab, verläuft dann am Spreeufer und endet unterhalb der Treskowbrücke.140px|Obrikatstraße (Ecke Schnellerstraße)Ostritzer Straße ()400Ostritz, Stadt im Landkreis Görlitz in Sachsenalign=right Die Straße ist Teil der Ortsteilgrenze. Sie verbindet den Bruno-Bürgel-Weg mit der Oberspreestraße. Da die Straße nur auf der östlichen Seite mit Wohnhäusern bebaut ist, leben die Anwohner nicht in Niederschöneweide, sondern im Ortsteil Adlershof.140px|Ostritzer Straße, Blickrichtung OberspreestraßeRixdorfer Straße ()150(im Ortsteil)Rixdorf, ehemaliger Name des heutigen Berliner Ortsteils Neuköllnalign=right Die Straße führt von Baumschulenweg in den Ortsteil bis zur Schnellerstraße.140px|Rixdorfer Straße, Blickrichtung SchnellerstraßeRudower Straße ()350Rudow, Ortsteil im Bezirk Neuköllnalign=right Die Straße verlief ursprünglich vom Spreeufer bis zur Grünauer Straße (heute Michael-Brückner-Straße). Der südliche Teil wurde 1959/1960 durch ein Neubaugebiet überbaut und ist heute teilweise in die Grimaustraße einbezogen. Ein Teil der ehemaligen Glienicker Straße wurde daraufhin in die Rudower Straße einbezogen.140px|Rudower Straße, SüdsichtSanddornstraße ()240Sanddorn, ein Ölweidengewächsalign=right Vor der Namensvergabe wurde der Verkehrsweg als Straße 402 bezeichnet. Sie verbindet die Moosstraße mit der Hartriegelstraße.140px|Sanddornstraße, NordsichtSchnellerstraße ()2940Ernst Schneller (1890–1944), Politikeralign=right Die Straße bildet die Fortsetzung der Oberspreestraße Richtung Westen. Zwischen der Spreestraße und der Brückenstraße ist sie für den Fahrzeugverkehr gesperrt. An der Kreuzung mit der Brückenstraße mündet auch die Michael-Brückner-Straße ein. Ab hier ist die Straße Teil der Bundesstraße 96a. Von etwa 1885 bis zu ihrer Umbenennung hieß sie Berliner Straße. Ihre nordwestliche Verlängerung ist die Köpenicker Landstraße.140px|Schnellerstraße, OstsichtSilbergrasweg ()330Silbergras, eine zu den Süßgräsern gehörende Pionierpflanzealign=right Der Weg bildet eine Verbindung zwischen Bärenlauch-, Weiderich- und Oberspreestraße. Vor ihrer Benennung hießen die Teile Straße 21 und Straße 22.140px|Silbergrasweg, Ecke WeiderichstraßeSpreestraße