Simone Trieder (* 10. Februar 1959 in Quedlinburg) ist eine deutsche Schriftstellerin.
Leben und Werk Simone Trieder studierte Sonderpädagogik und war anschließend Regieassistentin in Zwickau, Karl-Marx-Stadt und Halle. Seit 1992 ist sie freiberufliche Autorin, sie ist Mitglied des Redaktionsbeirates der Zeitschrift Ort der Augen.
Trieder schreibt Lyrik, Prosa, Dramatik, Kinderbücher, Radiofeatures, Werke zur halleschen Regionalgeschichte und arbeitet ab und zu journalistisch. Ihre Bücher sind oft aufwändig illustriert und gestaltet. Sie ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.
Sie hat zwei erwachsene Kinder.
Auszeichnungen 2002 Stipendium des Landes Sachsen-Anhalt 2004 Stipendium der Stiftung Kulturfonds 2004 Stipendiatin des Baltic Centre for Writers and Translaters 2005/2006 Stadtschreiber von Halle (Saale) 2008 und 2021 Stipendienaufenthalt im Künstlerhaus Ahrenshoop Abgerufen am 15. August 2015. 2010 Stipendium der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt Stipendiatendatenbank der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Abgerufen am 15. August 2015. 2015 und 2021 Nominiert für den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis. Abgerufen am 15. August 2015.Nominierungen zum 18. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis stehen fest. 2021 Hauptpreis der Akademie für gesprochenes Wort Stuttgart zur Preisfrage Wächst das Rettende auch?
Werke Emil oder eine Maus wird gejagt. Verlag Blaue Äpfel, Magdeburg 1999, ISBN 3-930781-18-2. Die halbe Nachtigall. Erzählungen. Thomas-Verlag, Leipzig 2003, ISBN 3-86174-074-5. Der Schelm aus Kütten. Betrachtungen zu Christian Reuter und über den komischen Halbgott Schelmuffsky. Hasenverlag, Halle 2005, ISBN 3-939468-00-2. Richard von Volkmann-Leander. Chirurg und Literat. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2006, ISBN 3-89812-353-7. Leben am Fluss. Die Saale in Halle. Hasenverlag, Halle 2006, ISBN 3-939468-01-0. Die Petersbergralley. Die Geschichte der halleschen Fahrradausflüge. Hasen-Verlag, Halle 2006, ISBN 3-939468-02-9. Carl Adolph Riebeck. Vom Bergjungen zum Industriellen. Hasenverlag, Halle 2006, ISBN 3-939468-04-5. Kein Glück in Halle. Aus dem Leben einer Uhrmacherwitwe, Helene "Mieze" Schindler. Mit unbekannten Fotos aus der Alltagswelt von Halle, mit begleitenden Texten von Wasja Götze und Simone Trieder. Hasen-Verlag, Halle 2006, ISBN 3-939468-05-3. Dichtergarten Giebichenstein. Romantiker in Halle. Hasenverlag, Halle 2006, ISBN 3-939468-08-8. Ein Palast für Arbeiter. 100 Jahre Volkspark Halle. Hasenverlag, Halle 2007, ISBN 978-3-939468-09-7. mit Sabine Bauer, Manfred Wipler u. a.: Über Berg und Tal. Der musikalische Reiseführer durch Halle an der Saale. [2 CDs und Booklet]. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, ISBN 978-3-89812-485-0. Im Prinzip lieb. Erzählung. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2007, ISBN 978-3-89812-470-6. Emil und Paul Riebeck. Söhne des Grossindustriellen Carl Adolph Riebeck. Hasenverlag, Halle 2008, ISBN 978-3-939468-14-1. Barcodes. Lyrik. Hasen-Verlag, Halle 2008, ISBN 978-3-939468-14-1. Die Insel Hiddensee. So nah so fern. Hasenverlag, Halle 2008, ISBN 978-3-939468-26-4. mit Birgit Herkula: Verboten, verschwiegen, verschwunden. Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt zur NS-Zeit. Projekte-Verlag Cornelius, Halle 2008, ISBN 978-3-86634-615-4. Feldscher, Kratzer, Beutler. Vergangene Arbeitswelten. Hasenverlag, Halle 2009, ISBN 978-3-939468-20-2. Die „Fressteufel“ zu Glauche. Hospital St. Cyriaci et Antonii Halle seit 1341. Hasenverlag, Halle 2010, ISBN 978-3-939468-36-3.
mit Lars Skowronski:
Hörspiele und Feature 2009: Scherben, Hände, Köpfe (MDR Figaro) 2010: Heitere Märchen aus dem Krieg (MDR Figaro) 2011: Der Maler und sein Dichter (MDR Figaro) 2012: Schwarze Prosa – weiße Lyrik (MDR Figaro) 2014: Zimmer Nummer 18 – Redaktion: Ulrike Bajohr (DLF); Ursendung am 18. April 2014 2016: Mein Vater ging zum Dienst – Redaktion: Ulrike Bajohr (DLF); Ursendung am 22. Juli 2016 2019: Kinderreich – Redaktion: Ulrike Bajohr (DLF); Ursendung am 21. Mai 2019 2020: Der Holocaust von Gardelegen – Redaktion Katrin Wenzel (MDR Kultur); Ursendung am 7. April 2020 Weblinks
Trieder auf der Website des Hasenverlags Rezension des Lyrikbandes „Barcodes“ auf der Website poetenladen.de
Einzelnachweise
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