La Grande-Motte (okzitanisch La Mota Granda) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Hérault in der Region Okzitanien.

Geographie La Grande-Motte liegt 25 Kilometer von Montpellier entfernt am Golfe du Lion (Mittelmeer). Die Stadt wird auch vom Canal du Rhône à Sète erschlossen.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1975 1982 1990 1999 2011 2017Einwohner 2165 3939 5016 6458 8488 8820 Quellen: Cassini und INSEE

Geschichte Das derzeitige Territorium von La Grande-Motte ist ein alter Teil der Gemeinde Mauguio. Der Boden des Ortes besteht einerseits aus früheren Weinbergen, die wegen ihrer geringen Ertragskraft 1956 und 1958 durch eine Baumschule ersetzt wurden, und andererseits aus altem Sumpfland, welches als Weidefläche für eine („Stierfarm“) diente.

Ab den 1960er-Jahren entstand im Rahmen der Mission Racine aus dem Nichts der Touristenort La Grande-Motte mit Yachthafen, Ferienwohnungen und Campingplätzen. Die Zielsetzung bestand darin, Touristenströme von den spanischen Badeorten hierhin umzuleiten. Die Gründung als selbständige Gemeinde fand am 1. Oktober 1974 statt.

Wahrzeichen der Stadt sind die von Architekt Jean Balladur geschaffenen „Pyramiden“, terrassenförmig angelegte Hochhäuser nach dem Vorbild aztekischer Stufenpyramiden, die größtenteils als Ferienwohnungen genutzt werden, sowie der („Nullpunkt“), der auf Meereshöhe () liegt und gleichzeitig Punkt der Stadtgründung ist.

Ein Schüler Jean Balladurs entwarf den Ortsteil Motte du Couchant, dessen Wohnanlagen durch die Verwendung runder Formen und geschwungener Silhouetten auffallen.

Weblinks

Website der Stadt La Grande-Motte

Kategorie:Ort in Okzitanien

Kategorie:Weinbauort in Frankreich Kategorie:Gemeindegründung 1974