Antonio Grano (* um 1660 in Palermo; † 15. April 1718 ebenda) war ein Maler von Fresken und Tafelbildern des Spätbarock in Palermo.

Leben Auch wenn Grano in der Art des Pietro Novelli malte, so ist eine Ausbildung in dessen Werkstatt auszuschließen, da Novelli bereits 1647 verstorben war. Gesichert ist, dass er nach seiner Lehre auf Empfehlung von Giacinto Calandrucci nach Rom kam, um sich in der Werkstatt von Carlo Maratta fortzubilden. Nach seiner Rückkehr schuf er in Santa Maria dell’Ammiraglio und anderen Kirchen in und außerhalb Palermos Fresken, deren Farbigkeit gerühmt wurde. Eine Zusammenarbeit mit dem Architekten Giacomo Amato ist nachgewiesen.

Werke Santa Maria dell’Ammiraglio, gen. „Martorana“, in Palermo: Fresken in der Apsiskapelle (1683–86) Santi Paolo e Bartolomeo in Alcamo: Deckenfresken (1689) Kathedrale von Monreale: Fresken in der barocken Kreuzigungskapelle Santa Maria di Valverde in Palermo: Fresken Chiesa del Gesù in Palermo: Wandmalereien in den Seitenschiffen (1707) sowie Gemälde in den Kapellen der Märtyrer (1704) und der Hl. Rosalia (1714)

Literatur Alfonso Giannino: La Chiesa del Gesù a casa professa Palermo. Ristampa riveduta della 3. edizione. Officine Tip. Aiello-Bagheria, Palermo 2003, .

Weblinks Eintrag im Archivio biografico comunale comune.alcamo.tp.it

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