Der United States Census 1900 war die 12. Volkszählung in den Vereinigten Staaten seit 1790. „Census Day“ war der 1. Juni 1900.census.gov: Überblick, abgerufen am 26. März 2010.

Geschichte Der United States Census 1900 wurde 1900 in den damals 45 Bundesstaaten der Vereinigten Staaten vom United States Census Bureau unter der Leitung von William Rush Merriam durchgeführt. „Census Day“ und damit offizieller Stichtag für die Erhebung war der 1. Juni 1900. Beteiligt an der Datenerhebung waren 52.871 Personen, die Gesamtkosten beliefen sich auf 11.854.000 Dollar. Der Fragebogen bestand aus 28 Fragen zu Abstammung, Geschlecht, Kindern usw. Der Abschlussbericht bestand aus 10.925 Seiten.census.gov: Kurzzusammenfassung (PDF; 70 kB), abgerufen am 26. März 2010.

Ergebnisse Die Gesamtbevölkerung der Vereinigten Staaten am 1. Juni 1900 betrug 75.994.575 Einwohner (ohne Alaska und Hawaii). Dies entspricht einem Zuwachs von 13.046.861 Einwohnern (oder 20,7 %) seit der letzten Volkszählung 1890. Bei einer Fläche von 3.021.295 Quadratmeilen betrug die Bevölkerungsdichte 25,6 Einwohner pro Quadratmeile.census.gov: Population and Area (Historical Censuses) (PDF; 10,2 MB), abgerufen am 26. März 2010.

Im Jahre 1900 waren 51,2 % aller amerikanischen Staatsbürger männlich, 48,8 % weiblich. Insgesamt bestand die Bevölkerung aus 66.990.688 Einwohnern weißer Hautfarbe, 8.840.789 Afroamerikanern, 119.050 Einwohnern chinesischer Abstammung, 86.000 Einwohnern japanischer Abstammung und 266.760 Nachfahren der amerikanischen Ureinwohner. 50.104.448 Personen gaben an, Nachfahren von im Land geborenen Eltern zu sein, bei 26.198.939 Personen war mindestens ein Elternteil im Ausland geboren. Bei insgesamt 21.074.079 Personen waren beide Elternteile im Ausland geboren, von diesen hatten 408.195 Personen Eltern, die beide in Österreich geboren waren, 6.214.799 hatten Eltern, die beide in Deutschland geboren waren und 187.924 Personen hatten Eltern, die in der Schweiz geboren waren. 10.460.085 Personen gaben an, im Ausland geboren worden zu sein, von diesen waren 276.702 in Österreich geboren, 2.669.164 in Deutschland und 115.959 in der Schweiz.census.gov: Abschlussbericht (PDF; 10 kB), abgerufen am 26. März 2010.

Die in den alle zehn Jahre stattfindenden Volkszählungen der Vereinigten Staaten ermittelten Einwohnerzahlen der Bundesstaaten sind der Schlüssel zur Festlegung der Anzahl der Abgeordneten aus diesen Bundesstaaten im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Die Anpassung wird in der Regel im übernächsten Kongress nach einer Volkszählung vorgenommen.

Bundesstaaten nach Einwohnerzahl Bundesstaaten sortiert nach ihrer Einwohnerzahl laut dem Endergebnis der Volkszählung von 1900 Rang Bundesstaat Bevölkerung 01 New York 7.268.894 02 Pennsylvania 6.302.115 03 Illinois 4.821.550 04 Ohio 4.157.545 05 Missouri 3.106.665 06 Texas 3.048.710 07 Massachusetts 2.805.346 08 Indiana 2.516.462 09 Michigan 2.420.982 10 Iowa 2.231.853 11 Georgia 2.216.331 12 Kentucky 2.147.174 13 Wisconsin 2.069.042 14 Tennessee 2.020.616 15 North Carolina 1.893.810 16 New Jersey 1.883.669 17 Virginia 1.854.184 18 Alabama 1.828.697 19 Minnesota 1.751.394 20 Mississippi 1.551.270 21 Kalifornien 1.485.053 22 Kansas 1.470.495 23 Louisiana 1.381.625 24 South Carolina 1.340.316 25 Arkansas 1.311.564 26 Maryland 1.188.044 27 Nebraska 1.066.300 28 West Virginia 958.800 29 Connecticut 908.420 30 Maine 694.466 31 Colorado 539.700 32 Florida 528.542 33 Washington 518.103 34 Rhode Island 428.556 35 Oregon 413.536 36 New Hampshire 411.588 37 South Dakota 401.570 38 Vermont 343.641 39 North Dakota 319.146 40 Utah 276.749 41 Montana 243.329 42 Delaware 184.735 43 Idaho 161.772 44 Wyoming 92.531 45 Nevada 42.335

Einzelnachweise

Weblinks Inhaltsverzeichnis des Berichtes des United States Census 1900 (englisch)

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