mini|Logo der britischen Automarke Hallamshire alt=Hallamshire 10–12 HP (1903)|mini|Hallamshire 10–12 HP (1903) alt=Hallamshire 14–18 HP (1904)|mini|Hallamshire 14–18 HP (1904) mini|Hallamshire (1905) Durham, Churchill & Co. war ein Hersteller von Automobilen aus dem Vereinigten Königreich.
Unternehmensgeschichte Das Unternehmen hatte seinen Sitz in Sheffield. Es stellte je nach Quelle zwischen 1901 und 1906 oder zwischen 1903 und 1907 Personenkraftwagen her, die als Hallamshire angeboten wurden. Von 1905 bis 1925 wurden Lastkraftwagen produziert, die als Churchill vermarktet wurden.
Fahrzeuge Pkw In den fünf Produktionsjahren wurden sechs Mittelklasse-Modelle mit Zwei- und Vierzylindermotoren hergestellt. Keines dieser Modelle wurde in großer Stückzahl gebaut und die Marke war allgemein nicht sehr bekannt.
Der 10/12 HP von 1903 hatte einen Zweizylindermotor (Bohrung × Hub 105 × 120 mm je Zylinder), der 10 PS bei 800 Umdrehungen in der Minute leistete. Die Steuerung der Einlassventile war wahlweise mit automatischer oder mechanischer Ausführung erhältlich. Die Magnetzündung wurde über Stößel und Nockenwelle betätigt. Mittels Konuskupplung und Dreiganggetriebe (plus Rückwärtsgang) wurde die Antriebskraft kardanisch auf die Hinterachse übertragen. Eine Bremse wirkte auf eine Bremstrommel an der Kardanwelle hinter dem Getriebe, eine weitere auf Trommeln an den Hinterrädern.
Modell Bauzeitraum Zylinder Hubraum(cm³) Radstand(mm)10/12 hp1903–19042 Reihe1703190514/18 hp + 20 hp1904–19064 Reihe36862819–290815 hp + 24 hp1905–19064 Reihe4849316210 hp19062 Reihe1654233712/14 hp19064 Reihe24382413–259112 hp19072 Reihe18432337–2591 Quelle:
Lkw und Omnibusse Das erste Modell hatte einen Vierzylindermotor von Ateliers de Construction Mécanique l’Aster mit 24 PS Leistung, ein Dreiganggetriebe und Kettenantrieb. Erhältlich war ein Dreitonner und offene Omnibusse.
1906 kam ein kleineres Fahrzeug mit einem Zweizylindermotor von Aster und 500 kg Nutzlast dazu.
Von 1909 bis 1914 bestand das Sortiment aus fünf Modellen mit 1,5 Tonnen bis 5 Tonnen Nutzlast. Gemeinsamkeit waren Vierzylindermotoren und Kettenantrieb. Die Motorleistungen reichten von 20 PS bis 45 PS.
Nach Ende des Ersten Weltkriegs gab es nur noch einen 40 HP mit Vierganggetriebe als Dreitonner.
Literatur David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975. Veloce Publishing, Dorchester 1997, ISBN 1-874105-93-6 (englisch). George Nicholas Georgano (Herausgeber): The Complete Encyclopedia of Commercial Vehicles. Motorbooks International, Osceola 1979, ISBN 0-87341-024-6 (englisch).
Weblinks
Einzelnachweise David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975. Veloce Publishing, Dorchester 1997, ISBN 1-874105-93-6, S. 148 (englisch). George Nicholas Georgano (Herausgeber): The Complete Encyclopedia of Commercial Vehicles. Motorbooks International, Osceola 1979, ISBN 0-87341-024-6, S. 137 (englisch). Durham, Churchill and Co. Auf gracesguide.co.uk, abgerufen am 27. Dezember 2025 (englisch).
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