mini|Seeblick im Sommer mini|Seeblick im Winter Stahlhofen am Wiesensee ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört seit 1972 der damals neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg an.

Geographie Stahlhofen am Wiesensee liegt 3 km nordöstlich von Westerburg, auf einer Anhöhe nahe dem westlichen Ufer des Wiesensees. Zur Gemeinde gehören auch die Wohnplätze Forellenhof, Im Rödernhahn, Winner Ufer und Campingplatz Wiesensee.

Nachbargemeinden sind: Halbs, Hergenroth, Höhn, Pottum und Winnen.

Geschichte Stahlhofen gehörte bis Anfang des 19. Jahrhunderts zur Herrschaft Westerburg und kam 1806 im Zuge der Bildung des Rheinbunds unter Napoleon zum Großherzogtum Berg. 1813 kam Stahlhofen vorübergehend an das Haus Oranien-Nassau und infolge des Wiener Kongresses 1815 an das Herzogtum Nassau.Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung, Band 10, 1870, S. 321 (Google Books) Unter der nassauischen Verwaltung gehörte die Gemeinde Stahlhofen zur Standesherrschaft Leiningen-Westerburg im Amt Rennerod.Staats- und Adreß-Handbuch des Herzogthums Nassau für das Jahr 1859, S. 118 (www.dilibri.de) Im Jahr 1858 lebten in Stahlhofen 41 Familien mit 159 Einwohnern. 1866 kam das Herzogtum Nassau und damit auch Stahlhofen zum Königreich Preußen.

Den Namensbestandteil „am Wiesensee“ erhielt die Gemeinde am 1. Januar 1975.

Bevölkerungsentwicklung Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Stahlhofen am Wiesensee, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen: Jahr Einwohner 1815 153 1835 172 1871 128 1905 112 1939 126 1950 128 1961 140 Jahr Einwohner 1970 171 1987 250 1997 398 2005 356 2011 318 2017 334

Politik Gemeinderat Der Gemeinderat in Stahlhofen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Bürgermeister Frank Butterweck wurde am 16. August 2019 Ortsbürgermeister von Stahlhofen am Wiesensee. Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 78,13 % gewählt worden. Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 87,6 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.

Butterwecks Vorgänger Günther Raspel hatte das Amt 30 Jahre ausgeübt.

Wappen

Kultur und Sehenswürdigkeiten Bauwerke Die denkmalgeschützte alte Dorfschule von 1830 Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Stahlhofen am Wiesensee

Sport Der Wiesensee hat eine Größe von ca. 80 Hektar und bietet neben Rundwanderungen die Möglichkeiten zum Baden, Segeln, Surfen und Angeln. Beim See befindet sich auch ein Golfplatz.

Verkehr Nördlich der Gemeinde verläuft die B 255, die Montabaur und Herborn verbindet. Stahlhofen wird durch die Busse der Linie 116 (Rennerod – Westerburg – Montabaur – Neuhäusel – Koblenz) der Rhein-Mosel-Bus GmbH angefahren. Der nächstgelegene Anschluss an den Eisenbahnverkehr ist der Bahnhof Westerburg an der Linie RB 90, Westerwald-Sieg-Bahn (Limburg (Lahn) – Diez-Ost – Elz – Westerburg – Hachenburg – Altenkirchen – Au (Sieg) – Wissen (Sieg) – Siegen – Kreuztal). Diese wird durch die Hessische Landesbahn, Betriebsbereich Dreiländerbahn nach dem Rheinland-Pfalz-Takt betrieben. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Montabaur (40) an der A 3 Köln – Frankfurt am Main, etwa 20 Kilometer entfernt.

Weblinks

Internetpräsenz der Ortsgemeinde Stahlhofen am Wiesensee Ortsgemeinde Stahlhofen am Wiesensee auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Westerburg

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Westerwaldkreis