Claire Vivianne Sobottke (* 14. Juli 1982 in Duisburg) ist eine deutsche Schauspielerin, Tänzerin und Performancekünstlerin.
Leben Erste Schritte auf der Bühne machte Claire Vivianne Sobottke mit 15 Jahren am Grillotheater Essen. Sie absolvierte nach dem Schulabschluss eine Schauspielausbildung an der Universität der Künste in Berlin. Sie arbeitete mit Hermann Heisig, Anne Gummich, Thomas Proksch und Jule Flierl. Parallel zu ihrer Schauspielausbildung arbeitete sie an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz mit Andriy Zholdak, am Deutschen Theater mit Michael Schweighöfer und am Maxim Gorki Theater unter der Regie von David Czesinski. Zusammen mit M. Horwitz erschuf sie drei Stücke, die am BAT und in den Sophiensaelen gezeigt wurden. Bei den Tanztagen Berlin im Jahre 2008 tanzte Sobottke für Anna Melnikova. Ab 2007 war sie Mitglied der Companie Teatr Novogo Fronta und trat bei Festivals in Polen, Tschechien und Österreich auf. Sie trat in Happiness is a war…m gun 2, dem zweiten Teil der Beatles-Trilogie, zusammen mit der Tänzerin Jule Flierl auf.
2017 wurde Sobottke für ihr Solostück Strange Songs mit dem Fm4 Award beim ImPulsTanz-Festival ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde sie im Jahrbuch der Zeitschrift Tanz als „Hoffnungsträgerin“ vorgestellt.
Arbeiten (Auswahl)
Theater 2001: Ganze Tage, ganze Nächte von Durringer, Brotfabrik Berlin. Regie: A. Koch. 2003: Agnès, Regie: P. de Bellaistre, Brotfabrik Berlin 2004: Der Bastard von V. Braun, Regie: C. Medina, Parochialkirche Berlin
Tanz und Performance 2013: RechtsRadikal, Choreografie: Christoph Winkler, Sophiensäle, Berlin und LOFFT, Leipzig 2015: mit Tian Rotteveel: Golden Game im Rahmen der Tanztage Berlin, Sophiensäle 2016: Bounty, mit Sheena McGrandles, Tanznacht Berlin 2017: Strange Songs, Solo bei ImPulsTanz Wien 2018: Celestial Sorrow, mit Meg Stuart and Damaged Goods, Festival Europalia, Brüssel 2019: Velvet, Solo mit Musik von Tian Rotteveel bei Tanz im August, Berlin 2021: The Matter Lab, Projekt von Meg Stuart, WUK – Werkstätten- und Kulturhaus, Wien 2023: À mort. Ein choreografischer Liederzyklus für drei Stimmen, Sophiensäle 2025: mit Antonia Baehr, Jule Flierl, Hermann Heisig: Gut gemacht!, Schauspiel Leipzig
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Frau