mini|Gustav Müller Gustav Müller (* 11. Februar 1823 in Stuttgart; † 17. Mai 1875 ebenda) war ein deutscher Kaufmann und Reichstagsabgeordneter.

Leben Müller war der Sohn des Stuttgarter Kaufmanns Johann Gottlieb Müller und dessen Frau Luise, geb. Rau.Rudolf Martin: Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Württemberg und Hohenzollern. Rudolf Martin, Berlin 1914, S. 3. Gustav Müller war Inhaber der Indigo- und Farbwaren-Handlung J. G. Müller & Co. in Stuttgart, er war Mitglied der Handelskammer und des Beirats der Zentralstelle für Handel und Gewerbe ebendort.Rudolf Martin: Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Württemberg und Hohenzollern. Rudolf Martin, Berlin 1914, S. 66. Er war Mitglied des Bleibenden Ausschusses des Deutschen Handelstages und der Ständigen Deputation des Volkswirtschaftlichen Kongresses. Müller war für die Deutsche Partei von 1870 bis 1875 Mitglied des Württembergischen Landtags. Von 1871 bis zu seinem Tode 1875 war er zudem im Wahlkreis Württemberg 1 (Stuttgart Stadt und Amt) Mitglied des Deutschen Reichstags, wo er sich der Fraktion der Nationalliberalen Partei anschloss.Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 235–236.

Müller war seit 1850 mit Marie Ergenzinger verheiratet. Das Paar hatte vier Kinder, darunter den Kaufmann, Gustav Müller jun.

Literatur Hermann Kalkoff (Hrsg.): Nationalliberale Parlamentarier 1867–1917 des Reichstages und der Einzellandtage. Schriftenvertriebsstelle der nationalliberalen Partei Deutschlands, Berlin 1917

Weblinks Historisch-Politisches Jahrbuch von 1880

Einzelnachweise

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