mini|Mobile Four Lines Oblique II von George Rickey (Video, 9 sek, ohne Ton) mini|Ein modernes Mobile im Stil von Alexander Calder mini|Mobile von Jörg-Tilmann Hinz Ein Mobile [ ] ist ein frei hängendes, ausbalanciertes, leichtes Gebilde, das schon von schwachem Luftzug in der Art eines Windspiels bewegt wird. Der Begriff stammt aus dem Französischen (Adjektiv: mobile „beweglich, verstellbar, drehbar, lose, fig. lebhaft“, Substantiv: mobile „beweglicher Körper, fig. Motiv, Anlass, Beweggrund, Antrieb“). Die Bezeichnung wurde 1931 von Marcel Duchamp für die Frühwerke von Alexander Calder geprägt. Duchamp hatte schon 1913 den Terminus „mobile“ für sein erstes Ready-made, das Fahrrad-Rad, verwendet und experimentierte seitdem mit Bewegung in seinem vielschichtigen Werk. Somit rechnet man Mobiles zur kinetischen Kunst.

Das Mobile als Kunstform wurde durch Alexander Calder zur Perfektion gebracht. Hier drei Zitate von ihm:

Formen Alexander Calder schuf Mobiles mit drei verschiedenen Bautypen:

Mobiles mit Standfuß an der Wand befestigte Mobiles von der Decke hängende, freischwebende Mobiles (bis heute die populärste Form). Es gibt kleine, spielerisch anmutende Mobiles, deren Größen von wenigen Zentimetern bis einem Meter variieren, und große Freiluft-Mobiles mit Spannweiten bis zu 20 m. Durch Piet Mondrian, Joan Miró und Fernand Léger angeregt, bevorzugte Calder die Grundfarben Blau, Rot, Gelb und die unbunten Farben Schwarz und Weiß.

Der Künstler Jörg-Tilmann Hinz fertigt große Mobiles aus Stahl, deren Teile nicht aneinander gehängt, sondern mit Hilfe von Lagern fest miteinander verbunden sind.

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Einzelnachweise

* Kategorie:Französische Phrase