Riosa ist eine spanische Gemeinde (concejo in Asturien, entspricht dem municipio im übrigen Spanien) in der autonomen Region Asturien. Es grenzt im Norden an Morcín, im Süden an Lena und Quiros, im Osten an Mieres. Der Hauptort und Sitz der Gemeindeverwaltung ist La Vega.
Historie Das Wappen oben: das Engelskreuz unten: bezieht sich auf die Lage am Rande der Sierra del Aramo mit den beiden Flüssen Rio Xuncar und Rio Grandiella die die Gemeinde durchfließen.
Antike bis zur Neuzeit Zahlreiche Funde aus der Bronzezeit belegen die frühe Besiedelung und den wirtschaftlichen Erfolg der Gemeinde. Der Reichtum an Kupfer und die saftigen Weiden der Berghänge und Täler hatten zur Folge, dass die Region bereits sehr früh, aber langanhaltend besiedelt wurde. Eine erste Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 857 aus einem Testament, welches sich jedoch als Fälschung herausstellte. Tatsächlich wurde aus 1075 eine Schenkungsurkunde bestätigt, welche die Pfarrei Santa María de Riosa an des Erzbistums Oviedo bescheinigt.
Neuzeit Die Gemeinde selbst trat erst wieder in der Neuzeit bedeutend in Erscheinung als Mitte des 19. Jahrhunderts der Kohlenabbau für die zunehmende Industrialisierung von Bedeutung wurde. Hulleras de Riosa (span.: Steinkohlenzechen von Riosa) war eines der großen Bergbauunternehmen Asturiens.
Politik Historische Entwicklung im Gemeinderat von Riosa Partei 1979 1983 1987 1991 1995 1999 2003 2007 2011 2015 PSOE 6 6 9 7 6 6 5 5 6 5 PCE / IU-BA 2 1 1 3 2 2 3 4 4 5 CD / AP / PP 2 1 1 2 1 1 2 1 UCD / CDS 1 URAS 1 1 AA 1 1 1 Parteilose 2 FAC 1 Total 11 9 11 11 11 11 11 11 11 11
Wirtschaft + Beschäftigungszahlen der Gemeinde Riosa in den Wirtschaftszweigen Beschäftigte Anteil in ProzentTOTAL258100Ackerbau, Viehzucht und Fischerei586,98Industrie135,04Bauwirtschaft3112,02Dienstleistungsbetriebe19675,97 * Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Asturien, Stand 2009 (PDF-Datei; 106 kB), SADEI
Bevölkerungsentwicklung
Quelle:
Dörfer und Weiler in der Gemeinde Ortschaft Einwohnerzahl 2009Bevölkerungszahlen laut INE Lage La Ará (L'Ará) 729 La Cantera 24 Cerecedo (Cereceo) 3 El Collado (El Collau) 2 La Cuba 1 Doñajuande (Doñaxuande) 40 Felguera 92 Fresnedo (Fresneo) 9 Grandiella 33 La Juncar (La Xuncar) 66 Llamo 13 Las Llanas (Les Llanes) 6 La Marina 17 Muriellos 48 Nijeres (Nigeres) 258 Piedrafita 18 Prunadiella (Prunadiella) 201 La Puente Alta (La Pontialta) 57 San Adriano (San Adriano) 3 Las Tejeras (Les Texeres) 9 La Vara (La Vara) 11 La Vega (La Vega-capital) 354 Villameri (Villamer) 62 Ablanedo (Ablaneo) 8 Las Agüeras (Les Agüeres) 5 El Cabornín (El Caburnín) 5 El Canto (El Cantu) 9 El Corujedo (El Curuxeo) unbewohnt La Castañar (La Castañar) 6 Envernaes (Envernaes) 11 Las Gateras (Les Gateres) 23 La Granja (La Granxa) 9 El Huésped (El Güespe) 3 La Llaneza (La Llaneza) 2 Panderraíces (Panderraíces) 13 Porció (Purció) 13 La Rebolla (La Rebolla) 4 El Rotellín (El Rotellín) 13 Rozacajil (Rozacaxil) 1 El Teleno (El Teleno) 13 La Zorera de las Llanas (L'Azorera les Llanes) 3 La Zorera de Porció (L'Azorera Purció) 2 La Ablanosa (L'Ablanosa) 1 El Cadabal (El Cabal) unbewohnt Canto la Vara (El Cantu la Vara) unbewohnt
Sehenswertes Pfarrkirche „Iglesia de Santa María“ in La Vega Naturpark „Area recreativa Viapará“ Historische Bergwerke in den Bergzügen der Sierra de Aramo Kapelle „Capilla del Espíritu Santo“ in Doñajuandi erstmals erwähnt 1704 Wallburg "Castro del Pico Castiello" in El Collado aus vorromanischer Zeit Eine Vielzahl der unterschiedlichsten Horreos aus mehreren Jahrhunderten
Eine Vielzahl von Baudenkmälern aus teilweise vorromanischer Zeit sowie Nekropolen und Wallburgen finden sich im gesamten Gemeindegebiet.
Feste und Feiern Die wichtigste Fiesta ist am ersten Sonntag im Oktober, das Patronatsfest (Kirchweih) Nuestra Señora del Rosario.
Weblinks
Seite der Asturischen Gemeinden (es) Seiten der Gemeinde im Tourismusportal Vivirasturias Bevölkerungszahlen siehe Postleitzahlen siehe ingeniuz.com
Einzelnachweise