Der Landtagswahlkreis Heidenheim (Wahlkreis 24) ist ein Landtagswahlkreis in Baden-Württemberg. Er umfasst den Landkreis Heidenheim mit den großen Kreisstädten Heidenheim und Giengen, den Städten Herbrechtingen und Niederstotzingen, sowie den Gemeinden Gerstetten, Steinheim/Albuch, Königsbronn, Nattheim, Sontheim/Brenz, Dischingen und Hermaringen (geordnet nach abnehmender Einwohnerzahl). Bei der Landtagswahl am 14. März 2021 waren 92.576 Einwohner wahlberechtigt, bei der Europawahl am 9. Juni 2024 lag die Zahl bei 93.652 Wahlberechtigten.
Wahl 2026
Die Landtagswahl am 8. März 2026 hatte folgendes Ergebnis:
Wahl 2021 Für die Landtagswahl am 14. März 2021 traten die folgenden Kandidaten an:Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien zur Landtagswahl 2021Welche Parteien stehen zur Wahl?
Direktkandidat Partei Stimmen in %Landkreis Heidenheim: Ergebnisse vergangener Wahlen Landtagswahl 2016Stimmen in % Martin Grath GRÜNE25,826,1 Magnus Welsch CDU22,425,1 Jens Schneider AfD11,417,2 Andreas Stoch SPD20,219,4 Christian Morgenstern FDP7,75,7 Florian Vollert LINKE2,62,9 Thomas Georg Junginger ÖDP1,71,2 Sebastian Niederberger PARTEI1,7– Peter Koptisch Freie Wähler3,3– Vladimir Ott DKP0,20,2 Sam Kambach dieBasis1,5– Michael Stein KlimalisteBW0,7– Jörg Preusch WiR20201,0–
Wahl 2016
Die Landtagswahl vom 13. März 2016 hatte folgendes Ergebnis:Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Wahlkreisergebnis Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006Stimmen in %umgerechnet auf die Wahlkreiseinteilung 2011 Bernd Hitzler CDU25,137,8 Martin Grath Grüne26,118,1 Andreas Stoch SPD19,429,8 Annika Bass FDP5,73,1 Horst Mack Die Linke2,93,6 Kilian Winkler REP0,61,7 Jens Riesner NPD0,50,9 Ulrich Schrade ödp1,21,9 Reinhard Püschel DKP0,20,2 Herbert Krüger ALFA0,9– Heiner Merz AfD17,2– – Sonstige–2,9
Wahl 2011 Die Landtagswahl 2011 hatte folgendes Ergebnis: Direktkandidat Partei Stimmen in % Landtagswahl 2006Stimmen in % Landtagswahl 2001Stimmen in % Bernd Hitzler CDU37,843,440,6 Andreas Stoch SPD29,833,739,4 Elisabeth Kömm-Häfner Grüne18,16,74,7 Klaus Bass FDP3,16,67,5 Horst Mack Die Linke3,6 WASG: 3,3– Marco Geupert PIRATEN2,6–– Erika Wiedmann ödp1,91,41,3 Kilian Winkler REP1,74,16,0 Alexander Neidlein NPD0,90,8– Orhan Demir BIG0,3–– Wilhelm Benz DKP0,2–– – Sonstige––0,5
Abgeordnete seit 1976 Seit der Landtagswahl 2026 wird ein Direktmandat durch die relative Mehrheit der Erststimmen bestimmt. Bis zur Wahl 2021 hatte jeder Wähler bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg nur eine Stimme, mit der sowohl der Direktkandidat als auch die Gesamtzahl der Sitze einer Partei im Landtag ermittelt werden.Landtag Baden-Württemberg: Erläuterung des Wahlrechts Dabei gab es keine Landes- oder Bezirkslisten, stattdessen wurden zur Herstellung des Verhältnisausgleichs unterlegenen Wahlkreisbewerbern Zweitmandate zugeteilt. Bis zur Wahl 2006 wurden diese Mandate nach absoluter Stimmenzahl auf Ebene der Regierungsbezirke zugeteilt; bei den Wahlen 2011 bis 2021 erfolgte die Zuteilung nach den relativen Stimmenanteilen.
Den Wahlkreis Heidenheim vertraten folgende Abgeordnete im Landtag:
Partei Art des Mandats Gewählte CDU Direktmandat Werner Baumhauer 1976, 1980, 1984, 1988, 1992Ingeborg Gräßle 1996, 2001, Mandat niedergelegt am 20. Juli 2004Bernd Hitzler nachgerückt am 23. Juli 2004, 2006, 2011Michael Kolb 2026 SPD Zweit-/Listenmandat Günter Moser 1976, Mandat niedergelegt am 11. November 1977Siegfried Pommerenke nachgerückt 1977, 1980, Mandat niedergelegt am 1. Oktober 1982Peter Hund nachgerückt am 6. Oktober 1982, 1984, 1988, 1992Wolfgang Staiger 1996, 2001, 2006, Mandat niedergelegt am 31. März 2009Andreas Stoch nachgerückt am 1. April 2009, 2011, 2016, 2021, 2026 Grüne Direktmandat Martin Grath 2016, 2021, Mandat niedergelegt am 31. August 2024Clara Resch nachgerückt am 1. September 2024 Listenmandat Clara Resch 2026 AfD Zweitmandat Heiner Merz 2016 (ab 2020 parteilos)
Einzelnachweise
Heidenheim Kategorie:Politik (Landkreis Heidenheim)