Die Saison 1991/92 war die erste reguläre Austragung des länderübergreifenden Eishockeywettbewerbes der Alpenliga, die bis 1999 insgesamt sieben Mal stattfand. Sie wurde mit insgesamt zwanzig Profi-Mannschaften aus Österreich, Italien und Slowenien ausgetragen. Erster Meister wurde der HC Devils Milano, der sich im Finalspiel gegen den ebenfalls aus Italien stammenden HC Bozen durchsetzen konnte.

Teilnehmer und Modus In ihrer Premierensaison feierte die Alpenliga mit insgesamt zwanzig teilnehmenden Mannschaften den Rekord in dieser Kategorie, der nicht wieder überboten werden sollte. Die teilnehmenden Teams rekrutierten sich aus den Teilnehmern der jeweils höchsten nationalen Ligen Österreichs, Italiens und Sloweniens. Aus Österreich waren es inklusive des Aufsteigers EK Zell am See sieben Mannschaften, die sich dem Wettbewerb stellten. Mit insgesamt zehn Teams stellte Italien die Hälfte der Teilnehmer. Drei weitere Teams aus Slowenien komplettierten das Teilnehmerfeld.

Gespielt wurde im Grunddurchgang zunächst eine einfache Hin- und Rückrunde. Die beiden besten Teams jeder Gruppe qualifizierten sich für die Play-offs, die in Form von Halbfinale und Finale jeweils als einfaches Spiel ausgetragen wurden. Hinzu kam ein einfaches Spiel um Platz drei, das zwischen den Verlierern des Halbfinals stattfand.

Grunddurchgang Gruppe A Platz Team Sp S N Tore Diff. Punkte 1 HC Milano Saima 18 16 2 102:56 +46 32 2 EC VSV 18 14 4 104:62 +42 28 3 EV Innsbruck 18 13 5 85:70 +15 26 4 AS Varese Hockey 18 11 7 76:70 +6 22 5 Wiener Eislauf-Verein 18 10 8 80:59 +21 20 6 EK Zell am See 18 9 9 70:80 −10 18 7 HK Olimpija Ljubljana 18 6 12 79:75 +4 12 8 SHC Fassa 18 6 12 80:93 −13 12 9 EV Bruneck 18 4 14 76:103 −27 8 10 HC Fiemme Cavalese 18 1 17 51:135 −84 2

Gruppe B Platz Team Sp S N Tore Diff. Punkte 1 HC Devils Milano 18 18 0 144:46 +98 36 2 HC Bozen 18 12 6 114:67 +47 24 3 Asiago Hockey 18 12 6 114:73 +41 24 4 EC KAC 18 11 7 85:79 +6 22 5 HC Alleghe 18 9 9 109:95 +14 18 6 HK Jesenice 18 9 9 104:95 +9 18 7 EC Graz 18 9 9 90:86 +4 18 8 VEU Feldkirch 18 6 12 79:89 −10 12 9 HK Bled 18 3 15 52:114 −62 6 10 USG Zoldo 18 1 17 48:195 −147 2

Topscorer Platz Spieler Team T A P 1 Mario Simioni Asiago 26 29 55 2 John Tucker Asiago 17 34 51 3 Alfie Turcotte VSV 17 33 50 4 Patrick Micheletti Asiago 23 23 46 5 Maurizio Mansi Pustertal 20 24 44 6 Robert Ginnetti Alleghe 16 26 42 7 Bill Gardner Graz 6 36 42 8 François Guay Innsbruck 19 22 41 9 Dušan Pašek Fassa 19 22 41 10 Mark Johnson Zell 13 28 41

Playoffs

Kader des Alpenliga-Meisters Alpenliga-MeisterHC Devils MilanoTorhüter: Roberto Romano, Nick Sanza

Verteidiger: Paolo Casciaro, Anthony Circelli, Michael De Angelis, Ricky Tessari, Tom Tilley

Angreifer: Bruno Baseotto, Maurizio Catenacci, Alessandro Cintori, Umberto Dal Pont, Doug McCarthy, Rick Morocco, Mark Napier, Gaetano Orlando, Santino Pellegrino, Mike Richard, Maurizio Scudier, Ivano Zanatta Trainer: Ted Sator

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