mini|hochkant|Wiener-Frauenpreis-Statue „Lisa“ von Verena Kranebitter, 2004 Der Wiener Frauenpreis wird von der Stadt Wien seit dem Jahr 2002 jährlich unter dem Motto „Frauen sichtbar machen“ verliehen, um besondere Leistungen der Preisträgerinnen zu würdigen. Er wird von der Frauenstadträtin im Wiener Rathaus in Form einer Bronzestatue vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert (Stand 2019).

Preisträgerinnen 2002: Elfriede Hammerl, Publizistin, Langjährige, herausragende publizistische Leistung Andrea Wukovits, Anwältin für Recht und Justiz 2003: Ingrid Nikolay-Leitner, Gleichbehandlungsanwältin, Herausragende Arbeit im Sinne von Gleichstellung Johanna Rachinger, Direktorin der Nationalbibliothek, Würdigung ihres persönlichen Engagements für betriebliche Frauenförderung 2004: Helene Klaar, Rechtsanwältin für Besondere Verdienste um Frauen im Scheidungsfall Emmy Werner, ehemalige Direktorin des Wiener Volkstheaters für Verdienste um Kunst und Kultur 2005: Sieglinde Rosenberger, Politikwissenschafterin, Anerkennung für besondere Forschungsleistungen im Bereich Frauen und Politik Heidi Schrodt, Direktorin Gymnasium Rahlgasse, Anerkennung für besondere Leistungen bei der Förderung von Mädchen im Bildungsbereich 2006: Brigitte Ederer, Generaldirektorin Siemens Österreich, Besondere Leistungen im Bereich Wirtschaft und Management Ruth Wodak für Besondere Leistungen im Bereich Forschung und Wissenschaft 2007: Tamar Citak, Vorsitzende des Vereins Orient Express, Gewaltschutz Renée Schröder, Leiterin der Abteilung für Biochemie Max F. Perutz Labor, Universität Wien, Untypische Frauenberufe 2008: Ruth Klüger, Professor of German emerita, Schriftstellerin, Gedenkjahr 1938 Zeynep Elibol, Direktorin Islamische Fachschule für Soziale Bildung, „Bildung“ Johanna Dohnal, Bundesministerin a. D., Ehrenpreis Lebenswerk 2009: Margit Schratzenstaller, Referentin für öffentliche Finanzen, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Besondere Leistungen im Bereich Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Eva Geber, Mitherausgeberin von AUF – Eine Frauenzeitschrift, Herausragende Leistungen im feministischen Diskurs 2010: Marlene Streeruwitz, Autorin und Regisseurin, für Literarische Auseinandersetzung mit Rollenbildern Ingrid Moritz, Leiterin der Abteilung ‚Frauen – Familie‘ in der Arbeiterkammer Wien, für Steter Einsatz für Einkommensgerechtigkeit 2011: Valie Export, Künstlerin, für Bildende Kunst Ina Wagner, Wissenschaftlerin, für Informations- und Kommunikationstechnologie 2012: Gabriella Hauch, Professorin für Geschichte der Neuzeit, Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Wien Sabine Derflinger, Regisseurin, in der Kategorie Film 2013: Elsa Prochazka, Architektin, in der Kategorie ArchitekturWiener Frauenpreis an Elsa Prochazka und Eva Jantschitsch Eva Jantschitsch, Musikerin, in der Kategorie Musik 2014: Julya Rabinowich, Schriftstellerin, in der Kategorie Literatur und Kunst Kathrin Zechner, ORF-Fernsehdirektorin, in der Kategorie Medien und Management 2015: Christine Scholten, Ärztin, für Selbstbestimmung von Frauen mit Migrationshintergrund Elke Graf, Leiterin pro:woman Ambulatorium, für Selbstbestimmung über den eigenen Körper 2016: Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitspionierin Maria Mayrhofer, Politikwissenschaftlerin, für ihre Initiative #aufstehnorf.at - Frauenpreis für Wiener Gesundheitspionierin. Artikel vom 7. Dezember 2016, abgerufen am 7. Dezember 2016

2017 Astrid Zimmermann, Generalsekretärin des Presseclubs Concordia Katharina Mader, Wissenschaftlerin am Institut für Institutionelle und Heterodoxe Ökonomie an der WU 2018 Doris Damyanovic, Professorin für Landschaftsplanung an der Universität für Bodenkultur Wien, in der Kategorie Städtebau Yvonne Scheer, Genderbeauftragte des eSport Verband Österreich, in der Kategorie Gaming Andrea Brem, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser, in der Kategorie Gewaltschutz

2019 Kategorie Digitalisierung: Martina Mara Kategorie Frauenförderung in technischen Unternehmen: Traude Kogoj, Diversity-Beauftragte des ÖBB-Konzerns Kategorie Frauenförderung in der Wissenschaft: Anna Steiger, Vizerektorin für Personal und Gender an der TU Wien

2020 Kategorie Sport: Ilse Dippmann Kategorie Kunst und Kultur: Barbara Klein Kategorie Alltagsheldin: Trixi Mikes

2021 Kategorie Arbeitsmarkt: Manuela Vollmann Kategorie Gendermedizin: Alexandra Kautzky-Willer Sonderpreis in der Kategorie Vorwissenschaftliche Arbeit einer Schülerin: Chiara Helin Arduc Anerkennung für langjährige Mitglieder der Jury: Brigitte Handlos und Tessa Prager

2022 Kategorie Schauspiel: Verena Altenberger Kategorie Alltagsheldin: Helga Tippel Kategorie Frauennetzwerke: Frauennetzwerk Medien – Martina Madner und Alexandra Wachter

2023: Kategorie Regie: Katharina Mückstein Kategorie Alltagsheldin: Clara Gallistl Käthe-Leichter-Sonderpreis der Stadt Wien: Stefanie Wöhl

Weblinks Stadt Wien: Wiener Frauenpreis: Preisträgerinnen

Einzelnachweise

Kategorie:Frauenförderpreis Kategorie:Erstverleihung 2002 Kategorie:Frauen (Wien) Kategorie:Auszeichnung (Wien) Kategorie:Frauen und Politik