mini|hochkant|Die Flagge der Schweiz Dieser Artikel enthält die Liste der Kommunalwappen mit der Jakobsmuschel in der Schweiz.

Als Jakobsmuscheln oder Pilgermuscheln werden zwei nahe verwandte Arten von Muscheln bezeichnet, die beide zur Gattung Pecten gehören. Der Name Jakobsmuschel geht auf den heiligen Jakobus, den Schutzpatron der Pilger, zurück, dessen Erkennungszeichen die Muschel ist.

Kanton Aargau

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Aargau (, ) ist ein deutschsprachiger Kanton im Norden der Schweiz. Der Hauptort ist Aarau.

80px|links|rahmenlos Buttwil im Bezirk Muri Auf Rot eine weisse Jakobsmuschel mit durchbohrten Flügeln. Erklärung: Die Jakobsmuschel ist ein Hinweis auf die zahlreichen Pilgerwege nach Santiago de Compostela, von denen einer über Buttwil führte. Daran erinnert auch der Name des Weilers Galitzi (für Galicien). Bis 1957 hatte die Gemeinde als Wappenmotiv die Martersäule Christi verwendet, die historisch jedoch für die gesamten Freien Ämter steht.

Kanton Freiburg mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Freiburg (, ), amtlich Staat FreiburgSiehe deutschsprachige Website (Überschrift) des Kantons Freiburg. In: fr.de, abgerufen am 30. September 2017. und État de FribourgSiehe französischsprachige Website (Überschrift) des Kantons Freiburg. In: fr.de, abgerufen am 30. September 2017., ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im Westen des Landes. Hauptort ist Freiburg.

80px|links|rahmenlos Bösingen im Sensebezirk Die obere Hälfte zeigt einen schwarzen Pferdekopf auf Gold. Auf der unteren Hälfte sind auf Rot eine goldene Egge und zwei Jakobsmuscheln dargestellt. Erklärung: Das Wappen von Bösingen ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt, doch wurden Jakobsmuscheln und Egge später beigefügt. Diese Figuren fanden sich bereits im 15. Jahrhundert auf dem Banner der Militärkompanie Bösingen.

rahmenlos|80px|links Chapelle im Glanebezirk

rahmenlos|80px|links Noréaz im Saanebezirk

Kanton Genf

mini|107px|links|Lage des Kantons Der französischsprachige Kanton Genf (, ), amtlich Republik und Kanton Genf, liegt im Südwesten der Schweiz; Hauptort ist Genf.

rahmenlos|80px|links Cartigny

rahmenlos|80px|links CélignyWappen aus Azurblau mit einem silbernen Kreuz, das mit fünf roten Muscheln beladen ist.Erklärung: Das Wappen der Gemeinde war ursprünglich das der Familie de Céligny. Am 17. März 1924 wurde es vom Gemeinderat angenommen und am 4. April 1924 vom Staatsrat genehmigt.Wappenbeschreibung im Internetauftritt der Gemeindeverwaltung Céligny; abgerufen am 26. September 2022.

rahmenlos|80px|links PresingeErklärung: Die drei Eicheln erinnern an die hundertjährigen Eichen in der Stadt. Die Muschel wurde dem Wappen des Hauses Grailly entnommen und erinnert an die Herrschaft Ville-la-Grand, zu der Presinge einst gehörte.Das Wappen wurde am 9. September 1924 vom Staatsrat genehmigt.

rahmenlos|80px|links Vandœuvres

Kanton Graubünden

mini|107px|links|Lage des Kantons Der deutsch-, rätoromanisch- und italienischsprachige Kanton Graubünden (, oder ) ist der grösste Kanton der Schweiz, deren südöstlicher Teil und liegt vollständig im Gebiet der Alpen. Der Hauptort ist Chur.

rahmenlos|80px|links Bever in der Region Maloja In Gold (Gelb) der schreitende heilige Jakobus in blauem Gewand, mit einem Pilgerstab Erklärung: Das Wappen zeigt den Patron der Reformierten Kirche Bever in den getauschten Farben des Kreises Oberengadin.

rahmenlos|80px|links Morissen im Val Lumnezia des Bezirks Surselva In Rot drei goldene (gelbe) Muscheln Erklärung: Dem heiligen Jakobus dem Älteren ist die Dorfkirche geweiht; sein Attribut ist die Jakobsmuschel.

rahmenlos|80px|links Samnaun in der Region Engiadina Bassa/Val Müstair In Rot durchgehendes silbernes Kreuz, oben beseitet von zwei Muscheln Erklärung: Die Muscheln sind Beigaben des heiligen Jakobus [d. Ä.], Patron der Pfarrkirche zu Samnaun-Compatsch, Patron der Gemeinde Samnaun. Das Kreuz bildet einen Hinweis auf die Grenzgemeinde Samnaun. rahmenlos|80px|links Selma im Bezirk Moesa In Grün ein schräglinks gestellter, gestürzter goldener Schlüssel mit nach links gewendetem Schlüsselbart, beseitet von zwei goldenen Muscheln Erklärung: Die Motive des in den Farben der Trivulzio gehaltenen Wappens stehen für das Doppelpatrozinium der Pfarrkirche an. Der Schlüssel steht für den Heiligen Petrus, während die Muscheln den Heiligen Jakobus den Älteren symbolisieren.

Kanton Luzern

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Luzern (, ) ist ein deutschsprachiger Kanton, dessen Grossteil geografisch gesehen zum Mittelland der Zentralschweiz gehört. Sein Hauptort ist Luzern.

rahmenlos|80px|links Uffikon (alt), im Amt Willisau

Kanton Nidwalden

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Nidwalden (, in einheimischer Mundart amtlich und vor allem historisch auch Unterwalden nid dem Wald) ist ein deutschsprachiger Kanton der Schweiz, der zusammen mit dem Kanton Obwalden Unterwalden bildete, einen der drei Urkantone der Schweizerischen Eidgenossenschaft von 1291. Hauptort des Kantons Nidwalden ist Stans.

rahmenlos|80px|links Beckenried In Rot ein silberner Wellenbalken, darüber eine silberne, dreitürmige, bezinnte Burg mit goldener Bedachung auf den Seitentürmen, in der unteren Schildhälfte eine silberne Muschel Erklärung: Das Wappen von Beckenried stammt aus dem Jahr 1883 und ist ein Entwurf des Stanser Heraldikers Adalbert Vokinger. Die silberne Burg soll an die beiden Burgstellen Isenringen und Retschrieden in Beckenried erinnern. Robert Durrer schreibt in seinem Heft über die Gemeindewappen Unterwaldens (1918): „Die Muschel ist dem Familienwappen des alten Ortsgeschlechts Amstad entnommen, weil Posthalter Jakob Amstad die Initiative zu dieser Wappenannahme ergriffen und die Kosten des Entwurfes übernommen hatte und bereits seit einem halben Jahrhundert ein auf der Gemeindekanzlei zurückgebliebenes Privatsiegel eines Gemeindepräsidenten aus dieser Familie die Rolle des Gemeindesiegels vertreten hatte.“

rahmenlos|80px|links Emmetten Im roten Feld drei silberne (weisse) Jakobsmuscheln Erklärung: Das Wappen wurde 1901 von Robert Durrer geschaffen. Die Muscheln spielen auf den Hauptpatron der alten Pfarrkirche an, den Apostel Jakob der Ältere. Robert Durrer hatte den Emmettern als Variante eine bekränzte Kuh mit Fahrtrichel vorgeschlagen, die er persönlich favorisierte, weil darin das alte Sinnbild des Kantons die „Kuh von Unterwalden“ heraldisch fixiert worden wäre. Damit fand er aber beim Gemeinderat kein Gehör. In: emmetten.ch, abgerufen am 15. März 2015.

Kanton Schwyz

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Schwyz (Die Schreibweise mit tz wird vom Guide du Typographe romand verwendet und ist dementsprechend häufig anzutreffen. oder ) ist ein deutschsprachiger Kanton der Zentralschweiz; sein Hauptort ist die Gemeinde Schwyz.

rahmenlos|80px|links Feusisberg im Bezirk Höfe Erklärung: Die beiden Raben im Wappen Feusisbergs erinnern an die Sage des Mönchs Meinrad von Einsiedeln († 861), die weissen Jakobsmuscheln symbolisieren den Kirchenpatron, Jakobus den Älteren.

Kanton Thurgau

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Thurgau (, ) ist ein deutschsprachiger Kanton im Nordosten der Schweiz. Der Hauptort des Kantons ist Frauenfeld.

rahmenlos|80px|links Sirnach im Bezirk Münchwilen Auf Gold ein Roter Schrägbalken mit drei Silbernen Muscheln Erklärung: Die Farben Rot, Gelb und Weiss sind mit der Zugehörigkeit zum Tannegger Amt erklärbar. Und die Muscheln? Ursprünglich trugen Wallfahrer, die das Grab des Apostels Jakob besuchten, solche Muscheln auf sich; angenäht auf den Kleidern wurden sie zum allgemeinen Kennzeichen der Pilgerschaft. Nach der Gründung des Klosters Fischingen 1139 durch den Bischof von Konstanz führte der alte Pilgerweg von Konstanz über Sirnach und Fischingen nach Einsiedeln. Da Sirnach zudem Pilgerstation war, ist der Zusammenhang zwischen den Muscheln im Wappen und dem Brauch des Pilgers gegeben.Gemeinde Sirnach: Die Wappen. In: sirnach.ch, abgerufen am 30. September 2017.

Kanton Waadt

mini|107px|links|Lage des Kantons Der Kanton Waadt () ist ein französischsprachiger Kanton im Westen des Landes; Hauptort ist Lausanne. Der Kanton wird als die Waadt oder auch als das Waadtland bezeichnet, im Französischen Pays de Vaud. Die Einwohner werden als Waadtländer, im Französischen als Vaudois bezeichnet.

rahmenlos|80px|links Gilly im Bezirk Nyon

rahmenlos|80px|links Goumoëns im Bezirk Gros-de-Vaud(alt)

rahmenlos|80px|links Goumoens-le-Jux, ebenfalls im Bezirk Gros-de-Vaud

rahmenlos|80px|links Grandcour im Bezirk Broye-Vully

rahmenlos|80px|links L’Abbaye im Bezirk Jura-Nord vaudois

rahmenlos|80px|links Montricher im Bezirk Morges

rahmenlos|80px|links Pizy, ebenfalls im Bezirk Morges

rahmenlos|80px|links Saint-Barthélemy im Bezirk Gros-de-Vaud

rahmenlos|80px|links Senarclens im Bezirk Morges

rahmenlos|80px|links Sévery im Bezirk Morges

rahmenlos|80px|links Trey im Bezirk Broye-Vully

rahmenlos|80px|links Treycovagnes im Bezirk Jura-Nord vaudoisDas Wappen der Stadt erinnert an den Ursprung ihres Namens „drei Tannen“, das mit drei Muscheln beladene Band gehört den Herren von Grandson.Wappenbeschreibung im Internetauftritt der Gemeindeverwaltung Treycovagnes (); abgerufen am 31. Oktober 2023.

rahmenlos|80px|links Vaux-sur-Morges im Bezirk Morges

Kanton Wallis

mini|107px|links|Lage des Kantons Das Wallis (, arpitanisch/), amtlich Staat Wallis und État du Valais, ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im Südwesten der Schweiz. Der Hauptort ist Sitten.

rahmenlos|80px|links Dorénaz im Bezirk Saint-MauriceErklärung: Das von Kanoniker Léon Dupont-Lachenal geschaffene Wappen von Dorénaz wurde 1934 übernommen. Das Kleeblattkreuz erinnert an die Verbindungen zwischen der Abtei St-Maurice und der Stadt sowie an die Zugehörigkeit zu diesem Bezirk. Die Muschelschale weist darauf hin, dass das Dorf Dorénaz im Jahr 1302 dem Hospiz St-Jacques in St-Maurice vermacht wurde. Die beiden Hämmer erinnern einerseits daran, dass Allesses bis 1431 von der Kastellanei Martigny abhängig war, auf deren Wappen ein Löwe mit einem Hammer zu sehen ist, und andererseits an die Schiefer- und Anthrazitminen, die sich auf dem Gebiet befanden und zur Wirtschaft beigetragen haben Entwicklung des Dorfes.Wappenbeschreibung im Internetauftritt der Gemeindeverwaltung Dorénaz; abgerufen am 18. August 2023.

Siehe auch

Liste der Adels- und Familienwappen mit der Jakobsmuschel in der Schweiz Christliche Symbole in der Heraldik

Einzelnachweise

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