Uwe Loesch (* 23. Januar 1943 in Dresden) ist ein deutscher Grafikdesigner und Hochschullehrer. Er gilt als einer der international führenden Plakatkünstler.Anna Gerber, Anja Lutz: Influences: a lexicon of contemporary graphic design. Die Gestalten Verlag, 2006, S. 288.

Leben und Wirken Loesch lebt seit 1958 in Düsseldorf und studierte Grafik-Design an der Peter-Behrens-Werkkunstschule (heute Hochschule Düsseldorf). Nach seinem Studium begann er als freier Grafiker zu arbeiten und hatte ein eigenes Atelier in Düsseldorf. Unter seinen regelmäßigen Auftraggebern waren das Kom(m)ödchen in Düsseldorf oder das Klingspor-Museum in Offenbach am Main. Seit 1984 befinden sich zahlreiche seiner Arbeiten in der Sammlung des Museum of Modern Art (MoMa), New York.Internetseite des Museum od Modern Art, New York

1985 wurde er Professor für Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf; ab 1990 war er Professor für Kommunikationsdesign an der Bergischen Universität Wuppertal als Nachfolger von Willy Fleckhaus. Lösch wurde mit zahlreichen Schwerpunkte seiner Arbeiten sind, neben der Plakatgestaltung, die Konzeption, der Text und das Corporate Design für Auftritte von Auftraggebern aus Kultur und Wirtschaft. 2008 beendete er seine Arbeit als Dozent an der Bergischen Universität.

Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Loesch ist Mitglied in der AGI Alliance Graphique Internationale und dem ADC Art Directors Club of Germany. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

2009 wurde er mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet. 2013 erhielt er für sein Lebenswerk den renommierten Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.Designpreis 2013 für Prof. Uwe Loesch auf uni-wuppertal.de, abgerufen am 12. Oktober 2013

Ausstellungen

1991: Der Ort, die Zeit und der Punkt: Plakate von Uwe Loesch. Museum für Kunsthandwerk, Frankfurt am Main 1994: Posters by Uwe Loesch. The Israel Museum, Jerusalem 1997: Zeitraffer, Kalender und Kalender von Uwe Loesch. Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main 1998: Kunst, Kunst: Über Kreuz. Vom Zeichen zum Abzeichen. Museum für Kunsthandwerk Frankfurt am Main 2000: A dios, 2000 – Gott im Bild = A dios, 2000 – God in the picture Museum für angewandte Kunst, Frankfurt am Main 2004: Uwe Loesch Polis – Politische Plakatkunst. Kunsthalle Weimar, Weimar 2006: Uwe Loesch: Posters. China Academy of Art, Hangzhou (China) 2010: Punktum. Plakatgestaltung von Uwe Loesch. Deutsches Plakatmuseum im Museum Folkwang, Essen 2016: Uwe Loesch Plakaty. Muzeum Narodowe w Poznaniu, Poznan (Polen) 2021: 0,nix. Klingspor Museum, Offenbach

Veröffentlichungen Nichtsdestoweniger – Plakate. Hermann Schmidt, Mainz 1997, ISBN 978-3-87439-425-3. Über Kreuz. Vom Zeichen zum Abzeichen. Hermann Schmidt, Mainz 1998, ISBN 978-3-87439-467-3. ggg books 55. ginza graphic gallery, Tokyo 2002 Uwe Loesch & students. China Youth Press, Peking 2004, ISBN 7-5006-5665-3.

Literatur David Fischbach (Hrsg.): Die Galerie im Setzkasten. Der Sammler Arno Stolz. Niggli Verlag, Salenstein 2019, ISBN 978-3-7212-0986-0. Edition Folkwang: Punktum. Plakatgestaltung von Uwe Loesch. Steidl, Göttingen 2010, ISBN 978-3-86930-092-4. Kirk Varnedoe, Paola Antonelli, Joshua Siegel: Modern contemporary: art since 1980 at MoMA. The Museum of Modern Art, New York 2004, ISBN 0-87070-491-5, S. 56 f. Peter Zec: Who’s who in design. Band 2. Springer, Berlin/Heidelberg 2003, ISBN 3-89986-002-0.

Weblinks

Persönliche Website Plakate von Uwe Loesch im Museum für Gestaltung Zürich

Einzelnachweise

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