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mini|Merian: Aibling (aybling) 1644

Ensembles

Ensemble Kirchzeile mini|150px|Ehemaliges Marktschreiberhaus

Das Ensemble umfasst die östliche Bebauung der Kirchenzeile, eine lange geschlossene, von Süden bis zum Fuße des Hofbergs im Norden sich hinziehende Reihe von Häusern, die von den monumentalen Bauten des Hofberges, der Stadtpfarrkirche und dem ehemaligen Rentamts, beherrscht wird. Es handelt sich um zwei- und dreigeschossige Giebelbauten, die in der Mehrzahl nach dem Ortsbrand von 1765 entstanden oder erneuert worden sind, unter ihnen ehemalige Handwerker-, Wohn-, Geschäfts- und Gasthäuser; dabei tritt der Typus des oberbayerischen bäuerlichen Hauses mit vorkragendem Satteldach als auch jener der Inn-Salzach-Städte mit geradem Fassadenabschluss und Vorschussmauer auf.

Aktennummer: E-1-87-117-1

Ensemble Meggendorfer Straße mini|150px|Villa in der Meggendorfer Straße Das Ensemble umfasst eine Reihe von villenartigen Kurpensionen bzw. Kurärztehäuser, die in offener Bauweise einzeilig am Ufer der Glonn um 1900 auf Initiative des Kaufmanns Meggendorfer errichtet worden sind. Die Bauten zeichnen sich durch Erkertürme, Ziergiebel, Giebelrisalite – meist in asymmetrischer Anordnung – aus und nehmen in den Details Stilformen des Historismus und Jugendstils auf. Haus Merkur, Nr. 2, ein dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage, bildet den Auftakt des Ensembles von der Bahnhofstraße her.

Aktennummer: E-1-87-117-3

Ensemble Ortskern Berbling mini|150px|Berbling, Blick auf Berbling Das Pfarrdorf Berbling, südlich der Stadt Bad Aibling und an den östlichen Ausläufern des Irschenberges gelegen, hat sein historisches Ortsbild anschaulich bewahrt. Es handelt sich hier um ein Haufendorf, dessen Charakter durch die bäuerliche Bauweise des Alpenvorlandes und durch die Rokokokirche Hl. Kreuz bestimmt wird. Der Ort wird 804 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1261 bis 1803 lag die Grundherrschaft beim Kloster Scheyern. Besonders im 18. Jahrhundert erfährt Berbling durch die Äbte des Klosters den Ort prägende Förderungen. In diese Zeit fällt auch der Bau der Pfarrkirche.

Das Ensemble umfasst den historischen Ortskern, der aus zwei gewundenen, am östlichen Ortsrand zusammenstoßenden Straßenzügen und einigen Nebengassen besteht. Entlang dieser Straßen und Gassen reihen sich in lockeren Abständen stattliche, in der Regel nach Osten ausgerichtete Einfirsthöfe. Es handelt sich um Bauten des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts, unter denen sich das Anwesen Heinrichsdorfer Straße 20 durch seine Rokokobemalung, das Anwesen Wilhelm-Leibl-Straße 5 durch sein Blockbauobergeschoss besonders auszeichnen. Das biedermeierliche Schulhaus, das barocke Scheyerner-Klosterhaus und das Krameranwesen setzen sich von den bäuerlichen Bauten ab. Die vom ummauerten Friedhof umgebene Kirche, von Philipp Millauer 1751–56 errichtet, beherrscht mit ihrem reich gegliederten und weithin sichtbaren Turm das Ensemble und gehört zu den reizvollsten Bauten des ländlichen Rokoko in Altbayern.

Der malerische Charakter des Dorfes wird auch durch die um die einzelnen Anwesen sich schließenden Obstgärten sowie die am südlichen Ortsrand überlieferten großen Streuobstwiesen geprägt. Das reizvolle Ortsbild veranlasste den Maler Wilhelm Leibl, sich um 1880 in Berbling niederzulassen. In der hiesigen Kirche schuf er im Jahr 1882 sein weltberühmtes Bild "Drei Frauen in der Kirche".

Aktennummer: E-1-87-117-5

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Siehe auch Liste der Bodendenkmäler in Bad Aibling

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

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