Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung ist eine deutsche, gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Köln und Geschäftsstelle in Berlin. Sie wurde 1978 von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gegründet und ist nach Hanns Martin Schleyer benannt, dem früheren Präsidenten der BDA, der 1977 von der Roten Armee Fraktion entführt und ermordet wurde.
Die Stiftung fördert Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. In ihrer Programmarbeit befasst sie sich unter anderem mit Fragen der freiheitlich-rechtsstaatlichen Ordnung, der Sozialen Marktwirtschaft, der Hochschulpolitik, der Digitalisierung und der Zukunft Europas. mini|337x337px|Logo der Hanns Martin Schleyer-Stiftung
Tätigkeit Die Hanns Martin Schleyer-Stiftung veranstaltet Symposien, Förderkongresse, Foren, Universitätsseminare und Dozentenkolloquien. Die Formate dienen dem Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und weiteren gesellschaftlichen Akteuren. Ein wiederkehrendes Format ist das Hochschulsymposium, das sich mit aktuellen Fragen des Wissenschafts- und Hochschulsystems befasst.
Preise Es werden mehrere Auszeichnungen durch die Stiftung vergeben. Dazu gehören der Hanns Martin Schleyer-Preis, der Friedwart Bruckhaus-Preis und der Universitas-Preis für Wissenschaftsjournalismus. Mit den Preisen werden Personen oder Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit Fragen von Wissenschaft, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit oder Wissenschaftskommunikation befassen.
Organisation Die Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung privaten Rechts. Satzungsmäßige Organe sind der Vorstand und das Kuratorium. Der Vorstand ist gesetzlicher Vertreter der Stiftung und entscheidet über die Verwaltung und Verwendung der Stiftungsmittel. Das Kuratorium hat beratende und überwachende Funktion.
Geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes ist Barbara Frenz.
Weblinks Website der Stiftung
Einzelnachweise
Kategorie:Stiftung in Berlin Kategorie:Hanns Martin Schleyer Kategorie:Stiftungsgründung 1977